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A.r.

Roberto Vecchioni

A.r.

La miseria di una stanza a Londra
le fumerie di Soho:
già grande si buttava via
E sua madre nel fienile, nel ricordo:
vecchia, scassata borghesia
Ribaltare le parole, invertire il senso
fino allo sputo,
cercando un'altra poesia
E Verlaine che gli sparava e gli gridava:
"non lasciarmi, no
non lasciarmi, vita mia"...

E nave, porca nave vai
la gamba mi fa male, dai
le luci di Marsiglia non arrivan mai
"Un hydrolat lacrimai lave
les cieux vert-chou, les cieux vert-chou
sous l'arbre tendronnier qui bave vos cautchous"...

Portoghesi, inglesi e tanti altri uccelli di rapina
scelse per compagnia;
quella voglia di annientarsi, di non darsi,
e basta, basta poesia;
e volersi fare male al punto di finire, lui,
mercante d'armi
fra l'Egitto e la follia,
e una negra grande come un ospedale
da aspettare,
e poi la gamba e l'agonia

E nave, porca nave vai,
ho freddo e manca poco, dai,
le luci di Marsiglia non arrivan mai
Ho visto tutto e cosa so,
ho rinunciato, ho detto "No",
ricordo a malapena quale nome ho:
Arthur Rimbaud, Arthur Rimbaud,
Arthur Rimbaud...

A.r.

Die Elend einer Kammer in London
Die Rauchereien von Soho:
Schon groß warf man sich weg
Und seine Mutter im Scheunen, in der Erinnerung:
Alte, kaputte Bourgeoisie
Die Worte umkehren, den Sinn verdrehen
Bis zum Spucken,
Auf der Suche nach einer anderen Poesie
Und Verlaine, der ihm schoss und rief:
"Lass mich nicht, nein
Lass mich nicht, mein Leben"...

Und Schiff, verdammtes Schiff, fahr
Das Bein tut mir weh, komm schon
Die Lichter von Marseille kommen nie an
"Ein Hydrolat, Tränen waschen
Die grünen Himmel, die grünen Himmel
Unter dem schlüpfrigen Baum, der eure Gummis sabbert"...

Portugiesen, Engländer und viele andere Raubvögel
Wählte er zur Gesellschaft;
Dieser Drang, sich selbst zu vernichten, sich nicht zu geben,
Und genug, genug Poesie;
Sich so sehr wehtun wollen, dass er endet,
Waffenhändler
Zwischen Ägypten und dem Wahnsinn,
Und eine große Negerin wie ein Krankenhaus
Zu erwarten,
Und dann das Bein und die Agonie

Und Schiff, verdammtes Schiff, fahr,
Mir ist kalt und es fehlt nicht viel, komm schon,
Die Lichter von Marseille kommen nie an
Ich habe alles gesehen und was weiß ich,
Ich habe aufgegeben, ich habe "Nein" gesagt,
Erinnere mich kaum, welchen Namen ich habe:
Arthur Rimbaud, Arthur Rimbaud,
Arthur Rimbaud...

Escrita por: Roberto Vecchioni