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Die Krähen

Время Жатвы

Вороны (vorony)

плясала саламандра на свечах
plyasala salamandra na svechakh
златыми искрами в мои глаза глядела
zlátymi iskrami v moi glaza glyadela
два ворона сидели на плечах
dva vorona sideli na plechakh
посланники из дальнего предела
poslanniki iz dal'nego predela

они пришли сказать, что все не так
oni prishli skazat', chto vse ne tak
что я умру и не достигну цели
chto ya umru i ne dostignu tseli
один был черен, как могильный мрак
odin byl cheren, kak mogil'nyi mrak
другой был бел, как свет в конце тоннеля
drugoi byl bel, kak svet v kontse tonnelya

и молвил черный: «вижу ты устал
i molvil chernyi: «vizhu ty ustal
мой глупый друг, я назову причину
moi glupyi drug, ya nazovu prichinu
ты слишком страстно истину желал
ty slishkom strastno istinu zhelal
и снял с нее последнюю личину
i snyal s neyo poslednyuyu lichinu

под ней оскал истлевшего лица
pod ney oskal istlevshego litsa
ты говоришь бог умер? это правда
ty govorish' bog umer? eto pravda
но помни, что творенья мертвеца
no pomni, chto tvoren'ya mertvetsa
отныне навсегда с тобою рядом!
otnyne navsegda s toboyu ryadom!

беги, глупец, по серым городам!
begi, glupets, po serym gorodam!
копайся в грудах черепов потертых
kopaĭsya v grudakh cherepov poterykh
стучи по мавзолеям и гробам
stuchi po mavzoleyam i grobam
зови живых, под дружный хохот мертвых!
zovi zhivykh, pod druzhnyy khohot mertvykh!

и ты поймешь, насколько ты нелеп
i ty poymёsh', naskol'ko ty nelep
поймешь, что только смерть права в итоге
poymёsh', chto tol'ko smert' prava v itoge
тогда ты сам себе построишь склеп
togda ty sam sebe postroish' sklep
и в нем уснешь… здесь нет другой дороги! »
i v nem usnesh'… zdes' net drugoy dorogi!

и молвил белый: «вечная зима
i molvil belyi: «vechnaya zima
а ты шагаешь сквозь пургу и стужу
a ty shagayesh' skvoz' purgu i stuzhu
мой смертный друг, ты не сошел с ума
moi smertnyi drug, ty ne soshel s uma
от холода пронзающего душу?
ot kholoda pronzayushchego dushu?

по белой вечности, по белой простыне
po belyi vechnosti, po belyi prostyne
идет твой дух, израненный веками
idyot tvoy dukh, izranennyi vekami
и каждый день как в беспокойном сне
i kazhdyi den' kak v bespokoĭnom sne
лишь снег хрустит и тает под ногами
lish' sneg khrustit i tayet pod nogami

а за тобой кровавый вьется след
a za toboy kroviavyi vyotets sled
ты ищешь солнца, но его не будет
ty ishchesh solntsa, no ego ne budet
ты ищешь мир, но мира больше нет —
ty ishchesh mir, no mira bol'she net
его убили ледяные люди
egо ubili ledyanые lyudi

и в нифльхейме в ледяных дворцах
i v nifl'kheime v ledyanikh dvortsakh
они по всем живым справляют тризну
they po vsem zhivym spravlyayut triznu
они смеются
they smeyutsya
в глянцевых глазах
v glyantsevykh glazakh
ни радости, ни ярости, ни жизни
ni radosti, ni yarosti, ni zhizni

а в снежной пагоде тебя давно все ждут
a v snezhnoy pagode tebya davno vse zhdut
и белый будда шепчет на пороге
i belyi budda sheptchet na poroge
сейчас придет
seychas pridet
осталось пять минут
ostalos' pyat' minut
и ты придешь
i ty pridyosh'
здесь нет другой дороги! »
здесь нет другой дороги!

рыдала ночь кровавыми слезами
rydala noch' kroviavymi slezami
вишневым светом озаряя дом
vishnevym svetom ozaraya dom
в руках дрожащих умирало пламя
v rukakh drozhashchikh umiralo plamya
и становилось просто огоньком
i stanovilos' prosto ogon'kom

и тишина разлилась по планете
i tishina razlilas' po planete
остались лишь жестокие слова
ostalis' lish' zhestokie slova
два ворона, два демона, две смерти
dva vorona, dva demona, dve smerti
вещали мне о том, что жизнь мертва
veshali mne o tom, chto zhizn' mertva

и в миг, когда замолкли эти речи
i v mig, kogda zamolkli eti rechi
и луч зари пронзил сырую ночь
i luch zari pronzil syruyu noch'
они крылами погасили свечи
oni krylami pogasili svechi
и выбив стекла, улетели прочь
i vybiv stekla, uleteli proch'

ни страха, ни сомнения, ни злобы
ni strakha, ni somneniya, ni zloby
сжимали руки порванную нить
szhimali ruki porvannuyu nit'
лишь крик звериный рвался из утробы
lish' krik zverinyi rvalsya iz utroby
я буду жить!
y budu zhit'!
я вечно буду жить!
y vechno budu zhit'!

Die Krähen

Die Salamander tanzten auf den Kerzen
Mit goldenen Funken schauten sie mir ins Gesicht
Zwei Krähen saßen auf meinen Schultern
Boten aus einer fernen Region

Sie kamen, um zu sagen, dass alles nicht so ist
Dass ich sterben werde und mein Ziel nicht erreiche
Einer war schwarz wie das Grabesdunkel
Der andere war weiß wie das Licht am Ende des Tunnels

Und der Schwarze sprach: „Ich sehe, du bist müde
Mein dummer Freund, ich nenne dir den Grund
Du hast die Wahrheit zu leidenschaftlich gewollt
Und hast ihr die letzte Maske abgenommen

Darunter das Grinsen eines verwesenden Gesichts
Du sagst, Gott ist tot? Das ist wahr
Doch erinnere dich, dass die Schöpfungen des Toten
Von nun an für immer an deiner Seite sind!

Lauf, Dummkopf, durch die grauen Städte!
Grabe in den Haufen abgedroschener Schädel
Klopfe an die Mausoleen und Gräber
Rufe die Lebenden, unter dem fröhlichen Gelächter der Toten!

Und du wirst verstehen, wie lächerlich du bist
Wirst erkennen, dass nur der Tod am Ende recht hat
Dann wirst du dir selbst ein Grab bauen
Und darin wirst du schlafen… hier gibt es keinen anderen Weg!"

Und der Weiße sprach: „Ewiger Winter
Und du schreitest durch Sturm und Kälte
Mein sterblicher Freund, du bist nicht verrückt
Von der Kälte, die die Seele durchdringt?

Durch die weiße Ewigkeit, durch das weiße Laken
Geht dein Geist, von den Jahrhunderten verwundet
Und jeder Tag ist wie in einem unruhigen Traum
Nur der Schnee knirscht und schmilzt unter deinen Füßen

Und hinter dir zieht eine blutige Spur
Du suchst die Sonne, aber sie wird nicht kommen
Du suchst den Frieden, aber Frieden gibt es nicht mehr –
Er wurde von den eisigen Menschen getötet

Und in Niflheim, in den eisigen Palästen
Feiern sie für alle Lebenden die Totenklage
Sie lachen
In glänzenden Augen
Kein Freude, kein Zorn, kein Leben

Und in der schneebedeckten Pagode warten sie schon lange auf dich
Und der weiße Buddha flüstert an der Tür
Gleich wird er kommen
Es sind nur noch fünf Minuten
Und du wirst kommen
Hier gibt es keinen anderen Weg!"

Die Nacht weinte blutige Tränen
Mit kirschrotem Licht erhellte sie das Haus
In zitternden Händen erlosch die Flamme
Und wurde einfach zu einem kleinen Licht

Und die Stille breitete sich über den Planeten aus
Es blieben nur grausame Worte
Zwei Krähen, zwei Dämonen, zwei Tode
Prophezeiten mir, dass das Leben tot ist

Und in dem Moment, als diese Worte verstummten
Und der Strahl der Dämmerung die feuchte Nacht durchdrang
Löschten sie mit ihren Flügeln die Kerzen
Und, die Fenster zerbrechend, flogen sie davon

Kein Angst, kein Zweifel, kein Zorn
Die zerrissene Schnur drückte die Hände zusammen
Nur ein tierischer Schrei riss aus dem Bauch
Ich werde leben!
Ich werde ewig leben!