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Der Weg zum Tod

Wardruna

Helvegen

Kven skal synge meg?
I daudsvevna slynge meg

Når eg på helvegen går
Og dei spora eg trår
Er kalde så kalde

Eg songane søkte
Eg songane sende

Då den djupaste brunni
Gav meg dråpar så ramme
Av Valfaders pant

Alt veit eg Odin
Kvar du auge løynde

Kven skal synge meg
I daudsvevna slynge meg
Når eg på helvegen går
Og dei spora eg trår
Er kalde så kalde

Årle ell i dagars hell
Enn veit ravnen om eg fell

Når du ved helgrindi står
Og når laus deg må rive

Skal eg fylgje deg
Yver gjallarbrui med min song

Du blir løyst frå banda som bind deg
Du er løyst frå banda som batt deg

Deyr fé
Deyja frændr
Deyr sjalfr it sama
En orðstírr
Deyr aldregi
Hveim er sér góðan getr

Deyr fé
Deyja frændr
Deyr sjalfr it sama
Ek veit einn
At aldrei deyr
Dómr um dauðan hvern

Der Weg zum Tod

Wer wird mich singen?
In den Todesweben mich wiegen?

Wenn ich auf dem Weg zum Tod gehe
Und die Spuren, die ich trete,
So kalt sind, so kalt.

Ich suchte die Lieder,
Ich sandte die Lieder.

Als der tiefste Brunnen
Mir Tropfen so stark gab
Vom Pfand des Walvaters.

Alles weiß ich, Odin,
Wo du dein Auge verborgen hast.

Wer wird mich singen
In den Todesweben mich wiegen?
Wenn ich auf dem Weg zum Tod gehe
Und die Spuren, die ich trete,
So kalt sind, so kalt.

Früh am Tag oder am Abend,
Weiß der Rabe, ob ich falle.

Wenn du am Helgrind stehst
Und dich losreißen musst,

Werde ich dir folgen
Über die Gjallarbrücke mit meinem Lied.

Du wirst von den Fesseln befreit, die dich binden,
Du bist von den Fesseln befreit, die dich banden.

Stirbt das Vieh,
Sterben die Verwandten,
Stirbt das Selbst im Gleichen,
Doch der Ruhm der Worte
Stirbt niemals,
Wer sich einen guten Namen erwirbt.

Stirbt das Vieh,
Sterben die Verwandten,
Stirbt das Selbst im Gleichen,
Ich weiß eines,
Dass niemals stirbt:
Das Urteil über jeden Tod.

Escrita por: Einar Kvitrafn Selvik