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Die Liebe

Yolandita Monge

El Amor

El amor es un rayo de luz indirecta
Una gota de paz, una fe que despierta
Un zumbido en el aire, un punto en la niebla
Un perfil, una sombra, una pausa, una espera

El amor es un suave rumor que se acerca
Un timbre a lo lejos, una brisa ligera
Una voz en la calma, un aroma de menta
Un después, un quizás, una tal vez, una meta

El amor va brotando entre el aire y el suelo
Y se palpa y se siente y hay quien puede verlo
Y hace que te despiertes y pienses en él
Y te llama despacio rozando tu piel

El amor te hipnotiza, te hace soñar
Y sueñas y cedes y te dejas llevar
Y te mueve por dentro y te hace ser más
Y te empuja y te puede y te lleva detrás

Y de pronto te alza, te lanza, te quema
Hace luz en tu alma, hace fuego en tus venas
Y te hace gritar al sentir que te quemas
Te disuelve, te evapora, te destruye, te crea

Y te hace viajar en el filo del tiempo
Remontando los ríos de mil universos
Y te lleva a la gloria y te entrega a la tierra
Y te mira y te ve y piensa y piensa

Y de pronto el amor es la luz de una llama
Que se empieza a apagar y se va y se apaga
Es la isla pequeña perdida en la niebla
Una gota, un no sé, una mancha, una mueca

El amor es la hoja caída en la tierra
Un punto en el mar, una bruma que espesa
Un peso en el alma, un Sol que se vela
Un ¿por qué? Un segundo, un ya sé, una queja

El amor va bajando peldaño a peldaño
Con las manos cerradas y el paso cansado
Te pregunta ¿quién eres? Para hacerte saber
Que apenas te conoce que, ¿qué quieres de él?

El amor te hace burla, se ríe de ti
Mientras tú sigues quieto, sin saber qué decir
Y deseas seguirle y decirle que no
Que se quede, que vuelva, que comete un error

Y el amor desbarata tus grandes ideas
Te destroza, te rompe, te parte, te quiebra
Y te hace ser ese que tú no quisieras
Y te empuja a ser malo y te deja hecho mierda

Y te arroja de bruces al último infierno
Arrancándote el alma, pisándote el cuerpo
Y te ahogas de ansias de volver a la nada
Y de pronto se para y te ve y se apiada

Die Liebe

Die Liebe ist ein Strahl indirektes Licht
Ein Tropfen Frieden, ein Glaube, der erwacht
Ein Summen in der Luft, ein Punkt im Nebel
Ein Profil, ein Schatten, eine Pause, ein Warten

Die Liebe ist ein sanftes Raunen, das sich nähert
Ein Klang in der Ferne, eine leichte Brise
Eine Stimme in der Stille, ein Minzduft
Ein Danach, ein Vielleicht, ein eventuell, ein Ziel

Die Liebe sprießt zwischen Luft und Boden
Und man kann sie fühlen, und es gibt, die sie sehen können
Und sie lässt dich aufwachen und an sie denken
Und sie ruft dich leise, streichelt deine Haut

Die Liebe hypnotisiert dich, lässt dich träumen
Und du träumst und gibst nach und lässt dich treiben
Und sie bewegt dich von innen und lässt dich mehr sein
Und sie drängt dich und kann dich mitnehmen

Und plötzlich hebt sie dich, wirft dich, verbrennt dich
Macht Licht in deiner Seele, macht Feuer in deinen Adern
Und sie lässt dich schreien, wenn du fühlst, dass du brennst
Sie löst dich auf, verdampft dich, zerstört dich, erschafft dich

Und sie lässt dich reisen auf der Kante der Zeit
Die Flüsse von tausend Universen hinauf
Und sie führt dich zur Herrlichkeit und übergibt dich der Erde
Und sie schaut dich an und sieht dich und denkt und denkt

Und plötzlich ist die Liebe das Licht einer Flamme
Die beginnt zu erlöschen und vergeht und erlischt
Es ist die kleine Insel, verloren im Nebel
Ein Tropfen, ein Ich weiß nicht, ein Fleck, eine Grimasse

Die Liebe ist das Blatt, das auf die Erde fällt
Ein Punkt im Meer, ein dichter Nebel
Ein Gewicht in der Seele, eine Sonne, die sich verhüllt
Ein Warum? Ein Augenblick, ein Ich weiß, ein Klagen

Die Liebe geht Stufe für Stufe hinunter
Mit geschlossenen Händen und müdem Schritt
Sie fragt dich: Wer bist du? Um dir zu zeigen
Dass sie dich kaum kennt, was willst du von ihr?

Die Liebe macht sich über dich lustig, lacht über dich
Während du stillstehst, ohne zu wissen, was du sagen sollst
Und du wünschst, ihr zu folgen und zu sagen, dass du nicht willst
Dass sie bleibt, dass sie zurückkommt, dass sie einen Fehler macht

Und die Liebe zerbricht deine großen Ideen
Zerstört dich, bricht dich, teilt dich, zerreißt dich
Und sie lässt dich der sein, der du nicht sein möchtest
Und sie drängt dich, schlecht zu sein und lässt dich am Boden liegen

Und sie wirft dich mit dem Gesicht nach unten in die letzte Hölle
Reißt dir die Seele heraus, tritt auf deinen Körper
Und du erstickst vor Verlangen, ins Nichts zurückzukehren
Und plötzlich hält sie an, sieht dich an und hat Mitleid.

Escrita por: Carlos Goméz / Maria Rosario Ovelar / Mariano Perez