Lied vom Berg
Dufte braun
Tor aus Elfenbein
Welle, die blüht
Ruft nach mir
Lied vom Berg
Lichtung in der Luft
Tanzend in der Wolke
Wechselnd im Meer
In der Blüte des Berges
Im fallenden Schaum
In den Früchten des Augusts
Mit einem Lächeln im Mund
Auf der Welle Spitze
Habe ich den Sturm verlängert
Im Wind und im Felsen
Fand ich nur Trauer
Die Segel öffneten sich
Kaum bricht der Morgen
Im Licht und in der Dunkelheit
Ist das Geschirr verschwunden
Oh, feuchtes Silber
Mein Traum, den ich nicht sehe
Oh, Nacht des Mondes
Mein Feuer, das brennt
Die feinen Sandkörner
Der klare Morgen
Die roten Mohnblumen
In der Farbe des Granatapfels
Das Antlitz der Erde
Und die Abgründe des Meeres
Hörte ihr Lied
Von weitem keuchend
Die Segel öffneten sich
Kaum bricht der Morgen
Im Licht und in der Dunkelheit
Da geht das Geschirr
Der Tod verspottend
In der mondlichen Dämmerung
In einem schwebenden Garten
Von ihrem Entspannen