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Ich habe meinen Appetit auf den Frühling verloren

Above, Below

I Have Lost My Appetite for Spring

Broader wavelengths turn to violet fog
Our moments close, opaque and vague
The needles lack panache and my soul hangs naked
Wraithlike and gliding

My garden wakes as your voice fades
And I wish I, I could feel less jaded
Or maybe just delayed it

Old chimera
There is the taste of ash as dead dreams spill from your mouth
And even you the most thoughtless
Die thinking
And you rot as us all
Breathing in decaying rhythm
With the pulse of the void

That eve, beneath the falling sky
Eyes dilated, lips sticky with wine
I’d still never felt further from you
And in your quietude I knew you felt it too
I knew you felt it too

It’s such a shame how this acceptance feels more like fatigue
But maybe rest is what we need?
A gossamer dream?
A moment to think
To breathe
(A moment for things to breathe)

Those few thin cirri blown to strands
Memories of the grandest dance
Waltzes in a lotus trance
All that I will ever need

I'm ready to feel earth again
I'm ready for this to end
I can’t take your hand again
I can’t pretend

That eve, beneath the falling sky
Eyes dilated, lips sticky with wine
I’d still never felt further from you
And in your quietude I knew you felt it too

And through the arabesque of your clouded window
I felt you looking down on me
Sunk in twilight
In our garden
So far detached from what you promised me
From what you promised us

I have lost my appetite for spring

Ich habe meinen Appetit auf den Frühling verloren

Breitere Wellenlängen verwandeln sich in violeten Nebel
Unsere Momente nahen, undurchsichtig und vage
Die Nadeln fehlen an Eleganz und meine Seele hängt nackt
Gespenstisch und gleitend

Mein Garten erwacht, während deine Stimme verklingt
Und ich wünschte, ich könnte mich weniger abgestumpft fühlen
Oder vielleicht es einfach nur hinauszögern

Alte Chimäre
Es schmeckt nach Asche, wenn tote Träume aus deinem Mund fließen
Und selbst du, die gedankenloseste
Stirbst mit Gedanken
Und du verrottest wie wir alle
Atmest im verfallenden Rhythmus
Mit dem Puls der Leere

An jenem Abend, unter dem fallenden Himmel
Pupillen geweitet, Lippen klebrig vom Wein
Ich fühlte mich nie weiter von dir entfernt
Und in deiner Stille wusste ich, dass du es auch fühltest
Ich wusste, dass du es auch fühltest

Es ist so schade, dass sich diese Akzeptanz mehr wie Müdigkeit anfühlt
Aber vielleicht ist Ruhe das, was wir brauchen?
Ein hauchdünner Traum?
Ein Moment zum Nachdenken
Zum Atmen
(Ein Moment, damit die Dinge atmen können)

Diese wenigen dünnen Cirren, zu Strähnen verweht
Erinnerungen an den großartigsten Tanz
Walzer in einem Lotusrausch
Alles, was ich jemals brauchen werde

Ich bin bereit, die Erde wieder zu fühlen
Ich bin bereit, dass dies endet
Ich kann deine Hand nicht wieder nehmen
Ich kann nicht so tun

An jenem Abend, unter dem fallenden Himmel
Pupillen geweitet, Lippen klebrig vom Wein
Ich fühlte mich nie weiter von dir entfernt
Und in deiner Stille wusste ich, dass du es auch fühltest

Und durch das Arabeske deines beschlagenen Fensters
Fühlte ich, wie du auf mich herabblicktest
Versunken in der Dämmerung
In unserem Garten
So weit entfernt von dem, was du mir versprochen hast
Von dem, was du uns versprochen hast

Ich habe meinen Appetit auf den Frühling verloren