1863
Za dymam atručanym nieba nie bačna
Jak i ziamli za čyrvonaj scianoj
Pierad vačyma. Što naša spadčyna?
Ci viečnaja bojka, ci žadany spakoj?
Dym ad pachodniaŭ irviecca u nieba
Na stomlienych tvarach ni ŭsmiešak, ni slioz
My idziem nie za slavaj, nam slavy nie treba
My idziem, kab adpomscić za razburany lios
My nie paznajem choladu smierci
Jana nie pasmieje dakranucca da tych
Chto niasie jaje ŭ dumkach, niasie jaje ŭ sercy
Niasie jaje ŭ marach zapavietnych svaich
Bo liepiej zahinuć ŭ niaroŭnym bai
ČYm žyć na kalieniach da skonu susvietu
ŽYć na kalieniach na rodnaj ziamli
Nie moža być doli, horšaj za hetu
Naš hnieŭ, naša jarasć nie zahinuć u pakutach
Našu nianavisć nie schavać za trunoj
Vy napaili naš kraj atrutaj
My jaho napoim vašaj kryvioj
My boliej nie budziem ničyimi rabami
Nie budziem za vas svaje spiny lamać
Ci z holadu hryzci kosci zubam
My budziem vučycca, jak zabivać
My boliej nie viedajem, što značyć žach
My sami josć žach, što lunaje ŭnačy
Bojciesia polymia ŭ našych vačach
Bojciesia kos, što vastrej za miačy
I chaj nie ŭsmichniecca nam pieramoha
Chaj nas čakaje adno niebyccio
My viedajem: Strašnaha ŭ hetym ničoha
Bo volia dlia nas daražej za žyccio
1863
Vor den rauchenden Himmeln, da gibt's kein Zurück
Wie die Erde hinter der roten Wand
Vor unseren Augen. Was ist unser Erbe?
Ein ewiger Kampf, oder ersehnter Frieden?
Der Rauch zieht vom Westen in den Himmel
Auf den erschöpften Gesichtern kein Lächeln, keine Träne
Wir gehen nicht für Ruhm, Ruhm brauchen wir nicht
Wir gehen, um für den verwüsteten Wald zu sühnen
Wir erkennen die Kälte des Todes nicht
Sie wird nicht lachen, wenn sie zu denen kommt
Die es in Gedanken tragen, die es im Herzen tragen
Die es in den vergessenen Träumen tragen
Denn besser in einem ehrlichen Kampf zu sterben
Als auf den Knien bis zum Ende der Welt zu leben
Auf den Knien im eigenen Land zu leben
Kann kein Schicksal sein, das schlimmer ist als das
Unser Zorn, unser Stolz wird nicht in Qualen untergehen
Unseren Hass nicht hinter dem Grab verstecken
Ihr habt unser Land mit Gift getränkt
Wir werden es mit eurem Blut tränken
Wir werden nicht länger die Sklaven anderer sein
Wir werden uns nicht für euch die Rücken brechen
Ob aus Kälte die Knochen den Zähnen knirschen
Wir werden lernen, wie man tötet
Wir wissen nicht mehr, was es heißt zu brennen
Wir selbst sind das Feuer, das leuchtet in der Nacht
Fürchtet das Feuer in unseren Augen
Fürchtet die Klinge, die auf euch wartet
Und auch wenn der Sieg uns nicht lächelt
Auch wenn uns ein einziges Nichts erwartet
Wir wissen: Schreckliches gibt es in diesem Nichts
Denn Freiheit ist für uns teurer als das Leben