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Schicksal, Leid, Bestimmung

Aþýk Veysel Þatýroðlu

Talih, Çile, Kader

Talih, çile, kader sözü bir etmiþ
Her nereye gitsem gezer peþimde
Kalemi fethetmiþ, ne þikar etmiþ
Tuttu baðladýlar yedi yaþýmda

Hiç razý deðilim ben bu kaderden
Birlikte doðmuþuz subh-u pederden
Baþým hali deðil gamdan kederden
Kusur bende miydi yoksa iþimden

Yalvarsam kadere yardým etmez mi
Yeter bu çektiðim derdim yetmez mi
Nice kara günler gördüm gitmez mi
Bir fark yoktur yazýn ile kýþýnda

Gülmedim dünyada gülenler gülsün
Derdim yüreðimde eller ne bilsin
Ýsterse dünyasý ziynetle dolsun
Ayrýlýk gözümde ölüm baþýmda

Tecellim tersine çalmýþ kalemi
Önünden gülmeyen sonra güler mi
Veysel benim çekeceðim çile mi
Gelmiþ ölüm ecel bekler baþýmda

Schicksal, Leid, Bestimmung

Schicksal, Leid, Bestimmung, ein Wort, das mich geprägt hat
Egal wohin ich gehe, folgt es mir nach
Der Stift hat erobert, was hat er mir angetan?
Sie hielten mich fest, als ich sieben Jahre alt war

Ich bin mit diesem Schicksal nicht einverstanden
Wir sind zusammen geboren aus dem Licht des Vaters
Mein Zustand ist nicht von Kummer und Leid
War der Fehler bei mir oder war es meine Arbeit?

Hilft mir das Schicksal nicht, wenn ich flehe?
Reicht es nicht, dass ich so viel gelitten habe?
Habe viele dunkle Tage gesehen, gehen sie nicht vorbei?
Es gibt keinen Unterschied zwischen Sommer und Winter

Ich habe nicht gelacht, die Welt soll lachen
Mein Schmerz ist in meinem Herzen, was wissen die Hände?
Wenn sie wollen, kann ihre Welt mit Reichtum gefüllt sein
Für mich ist die Trennung der Tod, der über mir schwebt

Mein Schicksal hat das Blatt gegen mich gewendet
Wer nicht vorher lacht, wird später lachen?
Veysel, ist das das Leid, das ich ertragen muss?
Der Tod ist gekommen, das Schicksal wartet über mir.