Terra de Sonhos
A garça agora voou, se foi
Que parecia um planador
E num corixo eu lavei meus pés
De camalote navegador
Quando o fundão do mato se amorenou
Então se ouviu o canto do zabelê
E tudo tem a ver com o pôr-do-sol
Que é quando se estende a rede em dois pé-de-pau
E a noite vem pelo Pantanal
Quando o dia desativou
A noite disse agora eu sou
E veio toda com seu andor
De lua nova cheia de amor
Noite, suave noite dos sonhos meus
Noite, mãe sigilosa do pererê
Noite que a todos têm porque não se vê
A mesma noite infinita, noite astral
Amanhecendo pelo Pantanal
Quando o sol brilhou, pousou uma borboleta no meu chapéu
Só uma estrela sobrou no céu
Azul cintilante, um azul sem véu
Dia de tudo ter ou de nada ter
Desde cedinho horas pra se viver
Dia para plantar, dia pra colher
O mesmo dia de sempre, o velho sol
Se esparramando pelo Pantanal
Land der Träume
Der Reiher ist jetzt geflogen, ist fort
Wie ein Gleiter, der durch die Luft schwebt
Und in einem kleinen Bach habe ich meine Füße gewaschen
Von Wasserpflanzen, die wie ein Navigator sind
Als der Dickicht des Waldes sich rötete
Da hörte man den Gesang des Zabelê
Und alles hängt mit dem Sonnenuntergang zusammen
Wenn man das Netz auf zwei Pfählen ausbreitet
Und die Nacht über das Pantanal kommt
Als der Tag sich zurückzog
Sagte die Nacht: Jetzt bin ich dran
Und sie kam ganz mit ihrem Gefolge
Von Neumond, voller Liebe
Nacht, sanfte Nacht meiner Träume
Nacht, geheimnisvolle Mutter des Pererê
Nacht, die alle hat, weil man sie nicht sieht
Die gleiche unendliche Nacht, astrale Nacht
Die im Pantanal anbricht
Als die Sonne schien, setzte sich ein Schmetterling auf meinen Hut
Nur ein Stern blieb am Himmel
Leuchtendes Blau, ein Blau ohne Schleier
Tag, an dem man alles haben kann oder nichts haben kann
Von früh bis spät, Stunden zum Leben
Tag zum Pflanzen, Tag zum Ernten
Der gleiche Tag wie immer, die alte Sonne
Die sich über das Pantanal ausbreitet