Recueillement
Sois sage, ô ma douler, et-tiens toi plus tranquille.
Tu réclamas le soir; il descend; le voici:
Une atmosphère obscure enveloppe la ville,
Aux uns portant la paix, aux autres le souci.
Pendant que des mortels la multitude vile,
Sous le fouet du plaisir, ce borreau sans merci,
Va cueillir des remords dans la fête servile,
Ma douleur, donne-moi la main; viens par ici,
Loin d'eux. Vois se pencher les défuntes années,
Sur les balcons du ciel, en robes surannées;
Surgir du fond des eaux le regret souriant;
Le soleil moribon s'endormir sous une arche,
Et, comme un long linceul traînant à l'orient,
Entends, ma chère, entends la douce nuit qui marche.
Besinnung
Sei weise, oh mein Schmerz, und halte dich still.
Du hast den Abend verlangt; er kommt herab; hier ist er:
Eine dunkle Atmosphäre umhüllt die Stadt,
Den einen bringt sie Frieden, den anderen die Sorge.
Während die niederträchtige Menge der Sterblichen,
Unter dem Peitschenhieb des Vergnügens, diesem gnadenlosen Henker,
In der dienenden Feier Gewissensbisse erntet,
Mein Schmerz, gib mir die Hand; komm herüber,
Weg von ihnen. Sieh, die verstorbenen Jahre neigen sich,
Über die Balkone des Himmels, in altmodischen Kleidern;
Der lächelnde Bedauern taucht aus den Tiefen des Wassers auf;
Die moribunde Sonne schläft unter einem Bogen,
Und wie ein langer Leichentuch, der nach Osten zieht,
Hör, meine Liebe, hör die sanfte Nacht, die schreitet.
Escrita por: Charles Baudelaire / Neige & Noirceur