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Das Lied der weißen Rose

António Pinto Basto

A Canção da Rosa Branca

Eu penso em ti logo ao nascer d'aurora
E quando o dia vai chegando ao fim
Nunca me esqueces e dormindo, embora
Sonho a ventura de te amar assim!

Antes de ver-te, flor do céu caída
Nem me recordo como então vivi
Nem já me atrevo a suportar a vida
Vivendo um dia sem pensar em ti

Ó rosa branca
Delicada e pura
Que ideal brancura
Que mimosa cor
Lembras um astro
Que do céu tombasse
Que por mim poisasse
Na roseira em flor

Se o teu olhar iluminado e casto
Pois a em meus olhos, refletindo o céu
Quanto mais fujo, quanto mais me afasto
Mais perto vejo o teu olhar do meu!

Ó rosa branca
Luminosa e viva
Linda rosa esquiva
Meu amor fatal!
Só podem anjos
Fabricar sozinhos
Com montões de arminhos
Uma rosa igual!

Quando esta vida se apagar, serena
Ao recordar-me quanto amei em vão
Ó desdenhosa, o que me faz mais pena
É ir pensando que te esqueço então!

Ó rosa branca
Meu amor primeiro
Tu não tens canteiro
Tu não tens jardim
Porque me chamas
Porque não respondes
E porque te escondes
A chamar por mim?

Mas sob a campa, meu amor não finda
Verás, senhora se eu ouvir teus ais
Abrir os olhos para ver-te, ainda
Morrer de novo, se te não vir mais!

Ó rosa branca
Porque me chamaste?
Para que roubaste toda a fé que eu tinha?
Serena e fria
Como a luz da lua
Que brancura a tua
Que desgraça a minha

Das Lied der weißen Rose

Ich denke an dich, wenn der Morgen erwacht
Und wenn der Tag sich dem Ende neigt
Vergisst du mich nie, auch im Schlaf, so sacht
Träume ich von der Freude, dich so zu lieben!

Ehe ich dich sah, gefallene Himmelsblume
Erinnere ich mich nicht, wie ich damals lebte
Ich wage nicht mehr, das Leben zu ertragen
Einen Tag zu leben, ohne an dich zu denken.

Oh, weiße Rose
Zart und rein
Welch idealer Glanz
Welch süße Farbe
Du erinnerst an einen Stern
Der vom Himmel fiel
Der für mich verweilte
Im blühenden Rosenstrauch.

Wenn dein strahlender, reiner Blick
In meinen Augen leuchtet, den Himmel spiegelnd
Je mehr ich fliehe, je mehr ich mich entferne
Desto näher sehe ich deinen Blick zu mir!

Oh, weiße Rose
Leuchtend und lebendig
Schöne, scheue Rose
Meine fatale Liebe!
Nur Engel können
Allein erschaffen
Mit vielen Hermelinen
Eine Rose wie dich!

Wenn dieses Leben still erlischt
Und ich mich erinnere, wie ich vergeblich liebte
Oh, verächtliche, was mir mehr Kummer bringt
Ist der Gedanke, dass ich dich dann vergesse!

Oh, weiße Rose
Meine erste Liebe
Du hast kein Beet
Du hast keinen Garten
Warum rufst du mich?
Warum antwortest du nicht?
Und warum versteckst du dich
Wenn du nach mir rufst?

Doch unter dem Grab endet meine Liebe nicht
Du wirst sehen, meine Dame, wenn ich deine Seufzer höre
Die Augen öffnend, um dich zu sehen, wieder
Werde ich erneut sterben, wenn ich dich nicht mehr sehe!

Oh, weiße Rose
Warum hast du mich gerufen?
Warum hast du mir den ganzen Glauben geraubt, den ich hatte?
Still und kalt
Wie das Licht des Mondes
Wie rein bist du
Wie unglücklich ist mein Schicksal!

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