La Fleur Que Tu M'avais Jetée
La fleur que tu m'avais jetée,
Dans ma prison m'était restée.
Flétrie et séche, cette fleur
Gardait toujours sa douce odeur;
Et pendant des heures entiéres,
Sur mes yeux, fermant mes paupiéres,
De cette odeur je m'enivrais
Et dans la nuit je te voyais!
Je me prenais à te maudire,
À te détester, à me dire :
Pourquoi faut-il que le destin
L'ait mise là sur mon chemin?
Puis je m'accusais de blasphème,
Et je ne sentais en moi-même,
Je ne sentais qu'un seul désir,
Un seul désir, un seul espoir:
Te revoir, ô Carmen, ou,
te revoir!
Car tu n'avais eu qu'à paraître,
Qu'a jeter un regard sur moin
Pour t'emperer de tout mon être,
Ô ma Carmen!
Et j'étais une chose à toi
Carmen, je t'aime!
Die Blume, die du mir zugeworfen hast
Die Blume, die du mir zugeworfen hast,
Blieb in meinem Gefängnis zurück.
Verwelkt und trocken, diese Blume
Bewahrte immer ihren süßen Duft;
Und stundenlang,
Schloss ich meine Augen,
Rauschend von diesem Duft
Sah ich dich in der Nacht!
Ich begann, dich zu verfluchen,
Dich zu hassen, mir zu sagen:
Warum muss das Schicksal
Dich auf meinen Weg stellen?
Dann beschuldigte ich mich des Blasphemie,
Und ich fühlte in mir selbst,
Ich fühlte nur einen einzigen Wunsch,
Einen einzigen Wunsch, eine einzige Hoffnung:
Dich wiederzusehen, oh Carmen, oder,
Dich wiederzusehen!
Denn du musstest nur erscheinen,
Nur einen Blick auf mich werfen,
Um dich meiner ganz zu bemächtigen,
Oh meine Carmen!
Und ich war ein Teil von dir,
Carmen, ich liebe dich!
Escrita por: Georges Bizet / Henri Meilhac