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Die Arche Noah

Arca De Noé

A Arca de Noé

Sete em cores, de repente
O arco-íris se desata
Na água límpida e contente
Do ribeirinho da mata.

O sol, ao véu transparente
Da chuva de ouro e de prata
Resplandece resplendente
No céu, no chão, na cascata.

E abre-se a porta da arca
Lentamente surgem francas
A alegria e as barbas brancas
Do prudente patriarca.

Vendo ao longe aquela serra
E as planícies tão verdinhas
Diz Noé: que boa terra
Pra plantar as minhas vinhas.

Ora vai, na porta aberta
De repente, vacilante
Surge lenta, longa e incerta
Uma tromba de elefante.

E de dentro do buraco
De uma janela aparece
Uma cara de macaco
Que espia e desaparece.

"Os bosques são todos meus!"
Ruge soberbo o leão
"Também sou filho de Deus!"
Um protesta; e o tigre - "Não!"

A Arca desconjuntada
Parece que vai ruir
Aos pulos da bicharada
Toda querendo sair.

Afinal com muito custo
Em longa fila, aos casais
Uns com raiva, outros com susto
Vão saindo os animais.

Os maiores vêm à frente
Trazendo a cabeça erguida
E os fracos, humildemente
Vêm atrás, como na vida.

Longe o arco-íris se esvai
E desde que houve essa história
Quando o véu da noite cai
Erguem-se os astros em glória

Enchem o céu de seus caprichos.
Em meio à noite calada
Ouve-se a fala dos bichos
Na terra repovoada.

Die Arche Noah

Sieben in Farben, plötzlich
Entfaltet sich der Regenbogen
Im klaren, fröhlichen Wasser
Des Baches im Wald.

Die Sonne, hinter dem transparenten Schleier
Des Gold- und Silberregens
Strahlt leuchtend
Am Himmel, auf dem Boden, im Wasserfall.

Und die Tür der Arche öffnet sich
Langsam erscheinen offen
Die Freude und der weiße Bart
Des weisen Patriarchen.

Von weitem sieht Noah das Gebirge
Und die so grünen Ebenen
Sagt er: Was für ein guter Boden
Um meine Weinreben zu pflanzen.

Nun geh, an der offenen Tür
Plötzlich, zögernd
Erscheint langsam, lang und unsicher
Ein Elefantenrüssel.

Und aus dem Loch
Eines Fensters erscheint
Ein Affengesicht
Das späht und verschwindet.

"Die Wälder gehören alle mir!"
Brüllt der Löwe stolz
"Ich bin auch ein Kind Gottes!"
Protestiert einer; und der Tiger - "Nein!"

Die Arche, auseinandergerissen
Scheint zu zerbrechen
Durch das Hüpfen der Tiere
Die alle hinaus wollen.

Schließlich, mit viel Mühe
In langer Reihe, die Paare
Einige wütend, andere erschrocken
Treten die Tiere heraus.

Die Größten kommen zuerst
Mit erhobenem Kopf
Und die Schwachen, demütig
Kommen hinten nach, wie im Leben.

In der Ferne verblasst der Regenbogen
Und seit dieser Geschichte
Wenn der Schleier der Nacht fällt
Erheben sich die Sterne in Herrlichkeit.

Sie füllen den Himmel mit ihren Launen.
Inmitten der stillen Nacht
Hört man das Reden der Tiere
Im neu bevölkerten Land.

Escrita por: Toquinho / Vinícius de Moraes