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Eidechse

Aristide Bruant

Lézard

On prend des manières à quinze ans,
Pis on grandit sans
Qu'on les perde :
Ainsi, moi, j'aime bien roupiller,
J'peux pas travailler,
Ca m'emmerde.

J'en foutrai jamais une secousse,
Même pas dans la rousse
Ni dans rien.
Pendant que l'soir, ej' fais ma frape,
Ma soeur fait la r'tape,
Et c'est bien.

Alle a p'us d'daron, p'us d'daronne,
Alle a plus personne,
Alle a qu'moi.

Au lieu de soutenir ses père et mère,
A soutient son frère,
Et puis, quoi ?
Son maquet, c'est mon camarade:
I' veut bien que j'fade
Avec eux.

Aussi, ej' l'aim', mon beau-frère Ernesse,
Il est à la r'dresse,
Pour nous deux.

Ej'm'occupe jamais du ménage,
Ej'suis libre, ej' nage
Au dehors,
Ej'vas sous les sapins, aux Buttes,
Là, j'allong' mes flûtes,
Et j'm'endors.

On prend des manières à quinze ans,
Pis on grandit sans
Qu'on les perde :
Ainsi, moi, j'aime bien roupiller,
J'peux pas travailler,
Ca m'emmerde.

Eidechse

Mit fünfzehn nimmt man sich Manieren,
Und man wächst heran,
Ohne sie zu verlieren:
So mag ich es, zu dösen,
Kann nicht arbeiten,
Das nervt mich.

Ich werde nie einen Finger rühren,
Nicht mal bei der Roten
Und bei nichts.
Während ich abends meine Streiche mache,
Macht meine Schwester die Schicht,
Und das ist gut.

Alle haben keinen Vater, keine Mutter,
Alle haben niemanden,
Nur mich.

Anstatt seine Eltern zu unterstützen,
Unterstützt er seinen Bruder,
Und was dann?
Sein Kumpel ist mein Freund:
Er will, dass ich mit ihnen
Abhänge.

Außerdem mag ich meinen Schwager Ernesse,
Er ist an der Adresse,
Für uns beide.

Ich kümmere mich nie um den Haushalt,
Ich bin frei, ich schwimme
Draußen,
Ich gehe unter die Tannen, zu den Buttes,
Dort lege ich mich hin,
Und schlafe ein.

Mit fünfzehn nimmt man sich Manieren,
Und man wächst heran,
Ohne sie zu verlieren:
So mag ich es, zu dösen,
Kann nicht arbeiten,
Das nervt mich.