Гой, Роде, Гой!
Ой, гой, Роде! Ой, гой, Роде!
Сквозь седой туман
Взгляд устремился вдаль
Там в мире мертвых скал
Ты затаил печаль
Мечется душа
Над ледяной волной
Чуешь, что смерть близка
Страх овладел тобой
Не ставший жертвой буйных вод
В смертельной схватке с ветром
Вздымая длани к небесам
Ждешь Родова ответа
Как во лесе, ой да во темном
Требы огнем воспылают
Гласом священного рога
Братья богов восславляют
Да прольется святая сурья
В чашу у лика родного
Устами славу глаголят
Словом, да к Родову дому
Гой, Роде, гой!
Гой, Роде, гой!
Гой, Роде, гой!
Ты слышишь?
Гой, Роде, Гой!
Эй, Стрибога - Ветра вы дети
Песнь мою вы несите с собою
Да воспойте, как на рассвете
Бились мы с пучиной морскою
Не слышны нам звонкие песни
Мы одни под холодной луною
Что же боги поведают вскоре
Нам, укрытым ночи пеленою?
Взор к богам до небес воздымается
Кровь из ран на земь проливается
Сон в хладной тьме согреет
Мы уйти обречены
Жизнь во сне померкнет
В царство Мары сгинем мы
Как во лесе, ой да во темном
Лежа у пепла, да тленна
Устами жизнь воспевают
В хладных объятьях Марены
Да прольется алою кровью
Горе, да болью пронзая
Гласом во синее небо
Рода пред сном восславляя:
Гой, Роде, гой!
Гой, Роде, гой!
Гой, Роде, гой!
Ты слышишь?
Гой, Роде, Гой!
Ой, гой Роде! Ой, гой, Роде!
Heil, Rod!
Oh, heil, Rod! Oh, heil, Rod!
Durch den grauen Nebel
Schaut der Blick in die Ferne
Dort in der Welt der toten Felsen
Hast du die Trauer verborgen
Die Seele irrt umher
Über die eisige Welle
Fühlst du, dass der Tod nah ist
Angst hat dich ergriffen
Nicht zum Opfer der wilden Fluten geworden
Im tödlichen Kampf mit dem Wind
Die Hände zum Himmel erhoben
Wartest du auf Rods Antwort
Wie im Wald, oh ja, im Dunkeln
Die Opfer brennen lodernd
Mit dem Klang des heiligen Horns
Ruhmen die Brüder der Götter
Möge die heilige Sonne strömen
In die Schale vor dem heiligen Antlitz
Mit den Lippen verkünden sie Ruhm
Mit Worten, ja zum Haus von Rod
Heil, Rod! Heil, Rod!
Heil, Rod! Heil, Rod!
Heil, Rod! Heil, Rod!
Hörst du?
Heil, Rod! Heil!
Hey, Stribog - Kinder des Windes
Tragt mein Lied mit euch
Und singt, wie im Morgengrauen
Wir kämpften mit der tosenden See
Uns sind die klingenden Lieder nicht zu hören
Wir sind allein unter dem kalten Mond
Was werden die Götter bald erzählen
Uns, verborgen unter des Nachtes Schleier?
Der Blick zu den Göttern erhebt sich bis zum Himmel
Blut aus den Wunden fließt zur Erde
Der Schlaf in der kalten Dunkelheit wärmt
Wir sind zum Gehen verurteilt
Das Leben im Traum wird erlöschen
In das Reich der Mara werden wir verschwinden
Wie im Wald, oh ja, im Dunkeln
Liegt man am Asche, ja vergänglich
Mit den Lippen besingen sie das Leben
In den kalten Umarmungen der Marena
Möge es mit rotem Blut strömen
Trauer, ja durchbohrend mit Schmerz
Mit der Stimme in den blauen Himmel
Ruhm dem Rod im Schlaf:
Heil, Rod! Heil, Rod!
Heil, Rod! Heil, Rod!
Heil, Rod! Heil, Rod!
Hörst du?
Heil, Rod! Heil!
Oh, heil Rod! Oh, heil, Rod!