Gruia Lui Novac
Jos, sub nucul urias,
Gruia adormise -
Doarme ca un copilas
Legãnat de vise.
Palosu-i atârnã-n cui,
Aninat de-o cracã;
Murgul paste-n voia lui,
De urât sã-i treacã.
"Scoalã, Gruio, drag copil,
Scoalã, Gruio dragã!
Au nu vezi cum vin tiptil
Turcii si te leagã?
Turcii vin si-aduc cu ei
Funii de mãtase,
Funii rãsucite-n trei
Si-mpletite-n sase..."
- Mãi, dar greu ce-am fost dormit,
Zice si se mirã.
Ori paiangeni au venit
Si mã învelirã?
Ia sã misc putin din mâni,
Poate m-oi desface -
Alelei, pui de pãgâni,
Nu veniti încoace?...
Sar frânghiile în trei
Si plesnesc în sase,
Turcii fug ca vai de ei,
Fug cu moartea-n oase.
Saltã Gruia si - hai-hui! -
Sus pe cal s-aruncã,
Clocotã pe urma lui
Sapte vãi si-o luncã.
Gruia von Novac
Unten, unter der riesigen Nuss,
Gruia schlief ein -
Schläft wie ein kleines Kind,
Wiegend von Träumen.
Sein blasses Gesicht hängt an einem Haken,
Hängt an einem Ast;
Der Rappe weidet nach Belieben,
Um das Hässliche zu vertreiben.
"Steh auf, Gruio, liebes Kind,
Steh auf, Gruio, mein Schatz!
Siehst du nicht, wie leise
Die Türken kommen und dich fesseln?
Die Türken kommen und bringen mit sich
Seidenstricke,
Stricke, die in drei gedreht sind
Und in sechs geflochten..."
- "Mann, wie lange habe ich geschlafen,
Sagt er und wundert sich.
Oder sind Spinnen gekommen
Und haben mich zugedeckt?
Lass mich mal ein wenig mit den Händen bewegen,
Vielleicht kann ich mich befreien -
Oh weh, Kinder der Heiden,
Kommt nicht näher?..."
Die Seile zerreißen in drei
Und platzen in sechs,
Die Türken fliehen, oh weh,
Fliehen mit dem Tod in den Knochen.
Gruia springt und - hurra! -
Springt auf das Pferd,
Und hinter ihm brodelt es
Sieben Täler und eine Wiese.