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Déjame ser tuyo

Baff

Lass Mich Dein Sein

Wir kennen uns schon lang, ich weiß gar nicht mehr,
wie es begann. Damals als du in den Blick rücktest,
dich zu mir bücktest, das kleine Kind dort ansahst und drücktest.
Mann, war ich klein, doch du wusstest,
schon wer ich war, dir war schon klar, wer da hilflos vor dir lag.
Bloß ich, ich wusste nicht, wer das wohl sein mag,
der da jeden Tag so nach mir guckte und sorgte,
dass ich die Steine nicht verschluckte.
Du hast zugesehn, wie ich anfing zu gehen,
meine ersten Schritte machte, zum ersten Mal lachte,
das erste Mal Zeit auf dem Nachttopf verbrachte und wachte.
Viele Nächte lang standst du an meinem Bett,
streicheltest mich schlafend mit deiner Hand,
die mich berührte, an die ich mich noch so gut erinner,
und die ich immer, immer wieder spürte.

Lass mich dein sein!
Lass dich in mich hinein.
Lass mich dein sein!
Lass mich in deinen Schein.

Du warst dabei, als ich in die Schule kam,
das erste mal den Füller nahm und mit ner 5 nach Hause kam.
Das war völlig logisch und klar,
dass du immer in der Nähe warst, wenn ich am Boden lag.
Du gingst mit mir mit zur Hausmusik,
ich zitterte, ich kleiner Knirps, jedes Jahr die Grausmusik!
So oft erhobst du schützend die Hand,
als ich wieder mal mit Affenzahn an ne harte Wand gerannt bin
und hin bin zu meinem Jugendschwarm, nen Korb bekam.
Und wie ich hörte, dass die Leukämie meinen besten Freund zerstörte,
den Schmerz spürte. Da rührte sich zum ersten Mal ein Gefühl,
das ich nicht kannte. Du schienst mir plötzlich so fern.
Das erste Mal gab es Fragen, warst du der Unbekannte?

Chorus

Was ist passiert? Mann oh Mann, bin ich schockiert!
Meine Standleitung zu dir ist plötzlich blockiert.
Mir gefriert das Blut in meinen Adern, und ich bin isoliert,
ja ich fang an zu hadern, und alles, was da war,
alles was so klar war zwischen dir und mir
ist plötzlich nicht mehr hier, oder doch?
Ich gerate ins wanken, Mann, ich falle in das Loch
meiner eigenen Gedanken.
Die Schranken meiner Fantasie, gehn sie runter? Gehn sie hoch?
Ich gehe in die Knie! Ja, was weiß ich noch?
Was weiß ich? Was heißt es? Wer beweist es?
Bist du denn fort? Mein Herz kommt nicht zu Wort.
In mir tobt das Geschrei, plötzlich fühl ich mich frei...

Lass mich dein sein!
Lass einen Strahl von deinem Licht in mich hinein!
Lass uns nicht entzweien!
Lass mich in deinen Schein!

...ist der Sturm vorbei?
Ich bin nur noch leise. Halte inne auf der Reise.
Ich tu nichts. Ich warte nur auf dich. Und erinner mich.

Déjame ser tuyo

Nos conocemos desde hace mucho tiempo, ya no recuerdo
Cómo comenzó. En aquel entonces, cuando te acercaste a la vista,
Te inclinaste hacia mí, miraste al niño allí y lo abrazaste.
Hombre, yo era pequeño, pero tú ya sabías,
Quién era yo, ya sabías quién estaba indefenso frente a ti.
Solo yo, no sabía quién podría ser,
Que cada día me miraba y se aseguraba
De que no me tragara las piedras.
Tú observaste cómo empecé a caminar,
Di mis primeros pasos, reí por primera vez,
Pasé por primera vez tiempo en el orinal y me desperté.
Muchas noches estuviste a mi lado en mi cama,
Acariciándome dormido con tu mano,
Que me tocaba, a la que recuerdo tan bien,
Y que siempre, siempre sentía de nuevo.

¡Déjame ser tuyo!
Déjate entrar en mí.
¡Déjame ser tuyo!
Déjame en tu luz.

Estabas ahí cuando fui a la escuela,
Tomé por primera vez la pluma y volví a casa con un 5.
Era completamente lógico y claro,
Que siempre estabas cerca cuando estaba en el suelo.
Fuiste conmigo a la clase de música,
Temblaba, yo, pequeño mocoso, cada año la música horrible.
Tantas veces levantaste la mano protectora,
Cuando una vez más corrí a toda velocidad hacia una pared dura
Y caí por mi amor juvenil, recibí un rechazo.
Y cuando escuché que la leucemia destruyó a mi mejor amigo,
Sentí el dolor. Por primera vez surgió un sentimiento,
Que no conocía. De repente, parecías tan lejano.
Por primera vez surgieron preguntas, ¿eras el desconocido?

Coro

¿Qué pasó? ¡Hombre, estoy en shock!
Mi conexión contigo de repente está bloqueada.
Mi sangre se hiela en mis venas, y estoy aislado,
Sí, comienzo a dudar, y todo lo que había,
Todo lo que estaba claro entre tú y yo
De repente ya no está aquí, ¿o sí?
Empiezo a tambalearme, hombre, caigo en el agujero
De mis propios pensamientos.
¿Las barreras de mi fantasía, se bajan? ¿Se levantan?
¡Me rindo! Sí, ¿qué sé todavía?
¿Qué sé? ¿Qué significa? ¿Quién lo demuestra?
¿Te has ido? Mi corazón no puede hablar.
Dentro de mí hay un grito, de repente me siento libre...

¡Déjame ser tuyo!
Deja que un rayo de tu luz entre en mí.
¡No nos separemos!
Déjame en tu luz.

...¿ha pasado la tormenta?
Solo soy silencio. Me detengo en el viaje.
No hago nada. Solo espero por ti. Y recuerdo.

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