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Der Mann und der Vogel

Barbara Pravi

L'homme Et L'oiseau

Je les regarde battre des ailes
Ces hirondelles qui te tournent autour
Comme elles se cherchent dans ton regard
Elles qui n'auront pas ton amour
Ça les attire comme la lumière
Ces cœurs comme toi à demi-clos
Mais mon amour, vas-y, dis-leur
Qu'on n'enferme pas les oiseaux

Moi, je t'admire depuis la terre
Voler aux flancs des falaises
Plus je te cherche, plus je te perds
Dans ce ciel de glace et de braise

Toi qui sais des choses qu'on n'sait pas
Comme les fous, comme les enfants
Raconte-moi le monde que tu vois là-haut
Raconte-moi le dedans

Oh, garde-la, ta liberté
Elle est ton long manteau d'hiver
Elle est ta grâce et ton fardeau
Entre l'homme et l'oiseau

J'aime à t'imaginer danser
Au loin dans ce ciel sans limite
Rêver qu'un jour, tu me laisseras épouser
Tes fugues et ta fuite

Je ferai de ton être un otage
Ton corps, tes lèvres et sur ton dos
Mes doigts dessineront des fleuves
Traces de mes griffes sur ta peau

Je t'embrasserai (on s'embrassera)
Avec tant de rage (oh, tant de rage)
Pour que ton corps (pour que tes heures)
Se souvienne (se souvienne)
De ma folie, de mon visage
Que mon abandon te parvienne

Tu pourras boire là sur mes lèvres le désir de retenir la nuit
Jamais plus le jour ne se lèvera pour ne pas déranger nos cris
J'inventerai entre mes courbes des îles pour te réfugier
Quand trop en cage il te faudra reprendre ta liberté
Oh mon amour, mon amour, je sais
Que tu repartiras bientôt
On n'enferme pas les oiseaux

J'ai ouvert mes yeux ce matin
Et tu étais déjà parti
Les rideaux volent en dessin
Sur mes murs blancs un peu jaunis
Comme un soupir, tu as filé
Au beau milieu de notre nuit
Vers quels bras t'es-tu envolé
Vers quelle nouvelle rêverie?

Der Mann und der Vogel

Ich sehe sie mit den Flügeln schlagen
Diese Schwalben, die um dich kreisen
Wie sie sich in deinem Blick suchen
Sie, die deine Liebe nicht bekommen werden
Es zieht sie an wie das Licht
Diese Herzen, die wie deins halb geschlossen sind
Aber meine Liebe, sag es ihnen
Dass man Vögel nicht einsperrt

Ich bewundere dich von der Erde
Fliegend an den Klippen entlang
Je mehr ich nach dir suche, desto mehr verliere ich dich
In diesem Himmel aus Eis und Glut

Du, der du Dinge weißt, die wir nicht wissen
Wie die Verrückten, wie die Kinder
Erzähl mir von der Welt, die du da oben siehst
Erzähl mir von dem Inneren

Oh, bewahre sie, deine Freiheit
Sie ist dein langer Wintermantel
Sie ist deine Anmut und deine Last
Zwischen dem Mann und dem Vogel

Ich liebe es, mir vorzustellen, wie du tanzt
In der Ferne in diesem grenzenlosen Himmel
Zu träumen, dass du eines Tages erlauben wirst
Dass ich deine Fluchten und dein Entkommen heirate

Ich werde dein Wesen zu einem Geisel machen
Deinen Körper, deine Lippen und auf deinem Rücken
Werden meine Finger Flüsse zeichnen
Spuren meiner Krallen auf deiner Haut

Ich werde dich küssen (wir werden uns küssen)
Mit so viel Wut (oh, so viel Wut)
Damit dein Körper (damit deine Stunden)
Sich erinnert (sich erinnert)
An meinen Wahnsinn, an mein Gesicht
Dass mein Verlassen zu dir gelangt

Du wirst dort auf meinen Lippen den Wunsch trinken, die Nacht festzuhalten
Nie wieder wird der Tag aufgehen, um unsere Schreie nicht zu stören
Ich werde zwischen meinen Kurven Inseln erfinden, um dich zu schützen
Wenn du zu sehr eingesperrt bist, musst du deine Freiheit zurückgewinnen
Oh meine Liebe, meine Liebe, ich weiß
Dass du bald wieder gehen wirst
Man sperrt Vögel nicht ein

Ich habe heute Morgen meine Augen geöffnet
Und du warst schon gegangen
Die Vorhänge fliegen in Zeichnungen
Auf meinen weißen, etwas vergilbten Wänden
Wie ein Seufzer bist du entwichen
Mitten in unserer Nacht
In welche Arme bist du geflogen
In welche neue Träumerei?

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