L'aigle noir
Un beau jour, ou peut-être une nuit
Près d'un lac je m'étais endormie
Quand soudain, semblant crever le ciel
Et venant de nulle part
Surgit un aigle noir
Lentement, les ailes déployées
Lentement, je le vis tournoyer
Près de moi, dans un bruissement d'ailes
Comme tombé du ciel
L'oiseau vint se poser
Il avait les yeux couleur rubis
Et des plumes couleur de la nuit
A son front brillant de mille feux
L'oiseau roi couronné
Portait un diamant bleu
De son bec il a touché ma joue
Dans ma main il a glissé son cou
C'est alors que je l'ai reconnu
Surgissant du passé
Il m'était revenu
Dis l'oiseau, ô dis, emmène-moi
Retournons au pays d'autrefois
Comme avant, dans mes rêves d'enfant
Pour cueillir en tremblant
Des étoiles, des étoiles
Comme avant, dans mes rêves d'enfant
Comme avant, sur un nuage blanc
Comme avant, allumer le soleil
Etre faiseur de pluie
Et faire des merveilles
L'aigle noir dans un bruissement d'ailes
Prit son vol pour regagner le ciel
Quatre plumes couleur de la nuit
Une larme ou peut-être un rubis
J'avais froid, il ne me restait rien
L'oiseau m'avait laissée
Seule avec mon chagrin
Un beau jour, ou peut-être une nuit
Près d'un lac, je m'étais endormie
Quand soudain, semblant crever le ciel
Et venant de nulle part
Surgit un aigle noir
Un beau jour, une nuit
Près d'un lac, endormie
Quand soudain
Il venait de nulle part
Il surgit, l'aigle noir
Der schwarze Adler
Eines schönen Tages, oder vielleicht einer Nacht
Lag ich am Ufer eines Sees und schlief ein
Als plötzlich, als würde er den Himmel durchbrechen
Und aus dem Nichts
Surgierte ein schwarzer Adler
Langsam, die Flügel ausgebreitet
Langsam sah ich ihn kreisen
Neben mir, im Flügelschlag
Wie vom Himmel gefallen
Setzte der Vogel sich nieder
Er hatte rubinrote Augen
Und Federn so dunkel wie die Nacht
Auf seiner Stirn, die in tausend Lichtern glänzte
Trug der königliche Vogel
Einen blauen Diamanten
Mit seinem Schnabel berührte er meine Wange
In meine Hand schob er seinen Hals
Da erkannte ich ihn
Aus der Vergangenheit auftauchend
War er zu mir zurückgekehrt
Sag, Vogel, oh sag, nimm mich mit
Lass uns ins Land von einst zurückkehren
Wie früher, in meinen Kindheitsträumen
Um zitternd
Sterne, Sterne zu pflücken
Wie früher, in meinen Kindheitsträumen
Wie früher, auf einer weißen Wolke
Wie früher, die Sonne zu entzünden
Ein Regenmacher zu sein
Und Wunder zu vollbringen
Der schwarze Adler, im Flügelschlag
Erhob sich, um in den Himmel zurückzukehren
Vier Federn, so dunkel wie die Nacht
Eine Träne oder vielleicht ein Rubin
Mir war kalt, ich hatte nichts mehr
Der Vogel hatte mich verlassen
Allein mit meinem Kummer
Eines schönen Tages, oder vielleicht einer Nacht
Lag ich am Ufer eines Sees und schlief ein
Als plötzlich, als würde er den Himmel durchbrechen
Und aus dem Nichts
Surgierte ein schwarzer Adler
Eines schönen Tages, einer Nacht
Am Ufer eines Sees, schlafend
Als plötzlich
Er aus dem Nichts kam
Surgierte er, der schwarze Adler