395px

Das Mädchen mit den lilafarbenen Augen

Béart Guy

La fille aux yeux mauves

J'aime une fille aux yeux mauves
Qui dans son alcôve
A su tout oser

Elle a des lèvres de jaspe
Sa bouche est la vasque
De l'eau des baisers

Elle est vêtue d'une robe
Qu'un souffle dérobe
De chaque coté

Quand de son doigt elle frôle
De loin mon épaule
Mon corps tout entier

Soudain frissonne et se dresse
Sans que sa caresse
Ait dû s'approcher

Car mon corps a souvenance
Des nuits sans prudence
Où tout s'est passé

Quand elle sent que vient vite
Le temps elle invite
Pour lui échapper

L'une de ses deux compagnes
Qui nous accompagne
Dans notre équipée

Et sans un geste équivoque
Sa voix soudain rauque
M'appelle et se tait

Enroulés comme des flammes
Sur les oriflammes
De ses draps froissés

Sur nos peaux moites déferlent
Des larmes qui perlent
En gouttes glacées

Nous buvons à la fontaine
La vie souveraine
Emplit nos gosiers

Mais j'ai beau jeter ma sonde
Et ses reins qui grondent
Je reste étranger

Vinet-elle d'autres planètes
Quel monde me guette
Et ses yeux cernés

Est-elle vivante ou morte
Est-elle ma porte
Pour l'éternité?

Das Mädchen mit den lilafarbenen Augen

Ich liebe ein Mädchen mit lilafarbenen Augen
Das in ihrem Alcove
Alles gewagt hat

Sie hat Lippen aus Jaspis
Ihr Mund ist die Schale
Des Wassers der Küsse

Sie trägt ein Kleid
Das ein Hauch stiehlt
Von jeder Seite

Wenn sie mit ihrem Finger
Von weitem meine Schulter streift
Zittert mein ganzer Körper

Plötzlich fröstelt er und richtet sich auf
Ohne dass ihre Berührung
Sich nähern musste

Denn mein Körper erinnert sich
An Nächte ohne Vorsicht
Wo alles geschehen ist

Wenn sie spürt, dass schnell kommt
Die Zeit, lädt sie ein
Um ihm zu entkommen

Eine ihrer beiden Begleiterinnen
Die uns begleitet
Auf unserem Abenteuer

Und ohne ein eindeutiges Zeichen
Ruft ihre plötzlich raue Stimme
Und schweigt

Umwickelt wie Flammen
Auf den Banner
Ihrer zerknitterten Laken

Auf unserer feuchten Haut strömen
Tränen, die perlen
In kalten Tropfen

Wir trinken aus der Quelle
Das souveräne Leben
Füllt unsere Kehlen

Doch ich kann werfen, was ich will
Und ihre Lenden, die grollen
Ich bleibe ein Fremder

Kommt sie von anderen Planeten
Welche Welt lauert auf mich
Und ihre umrandeten Augen

Ist sie lebendig oder tot
Ist sie meine Tür
Für die Ewigkeit?

Escrita por: