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Auf dem Schlachtfeld (Ritter 2)

Beogradski Sindikat

Na bojnom polju (Viteska 2)

rano jutro, uranak, ja napuštam zamak
na ramenu mi soko, poda mnom je vranac
opraštam se s' voljenom dok zvekeæe lanac
kapija se otvara premošæuje šanac
s kule majka gleda, suzi krenut ne da
lavež vernog pseta, s njive pozdrav kmenta
barjak širi vetar, obuzima me seta
ali samo na trenutak, odbrana je sveta
u telu krv je vrela dok galopiram kroz sela
duž potoka do proplanka na kom je crkva bela
zadužbina moga roda, s' toga ovde biæe prièest
zvone zvona, odjek roga, glas da stiže vitez
s glave skidam kacigu, sjaho sam sa ata
triput krstim se za veru što od boga mi je data
prilazi mi iguman, ja mu ruku celivam
otpozdravljam braæi po junaèkim delima
na okupu su svi. svetlost s' oklopa se preliva
ko oreol svetaca, svetle moæna seèiva
spuštam se na kolena. krv i telo isusa
podstrek su za boj kome sada blizu sam.

na konju, na bojnom polju, zastava na koplju
jedan pored drugog kao pruæe smo u snoplju
gusta kiša strela. strahu mesta nema
vadim maè iz korica i spuštam vizir šlema
sudar dveju vojski kao dveju reka
silinom prvog udarca probismo tri reda
buka urlika, jauka i krika
teški zvuci èelika, rasplamsava se bitka
britka sevnula je sablja, at pada kao klada
okružuju me dušmani, jurišaju na barjak
zamahujem sekirom. s' glavom leti kalpak
na pogrešne ste krenuli! oèekuje vas alah!

oèi sklopljene, tišina, molitva pred boj
slike majke, ljubi èelo. ja pridružiæu se njoj
na nebu, ako treba, jer tamo pripadamo
mi smo nebeski narod, al' i na zemlji za èuda znamo
pa silo, jaši sa mnom jer te u sebi oseæam
jurišam, vidim svoju smrt al' i život obeæan
u duši mir i spokoj, noæ je punog meseca
u glavi histerija, bes. oštrica maèa preseca
nema pomisli o milosti, slušam krike dušmana
mrak pada na oèi, mir dajem brojnim dušama
više ništa nije bitno, sad se zaleæem prvi
miris smrti u vazduhu, na licu kapljice krvi
besom oklope mrvim, ukus krvi kao ukus medovine
prsa u prsa u odbrani svoje dedovine
ponosan, svoju vojsku vodim ja do trijumfa
bratiju spojila sudbina, jedini izlaz pobeda!

sranje! opet mi je umro konj pod nogama
šteta, bejaše dobar, gazio je govna pogana
bezbožnièku rulju što ne zaslužuje moj prezir
jer ja sam djolo iznogud, veliki vezir (ta-daaa!)
na istoku sam bio kraljevine ambasador
pregovaro sam ko mator al sam im malo spalio šator
jedan provokator, ostalo prevaranti okoreli
pa su izgoreli jer su me smorili a i dugo se nismo borili!
sada svoju gordu hordu gledam oka bistroga
s boka èupam sablju što sam doneo sa istoka
petsto puta kovana petsto puta krvava
ko i braæa surova, ledja mi je èuvala
sabljom vitlam, vladimiru vièem: pazi se!
iza ledja ti je turèin! seci! sagni se!
božidar i tim na boku dobro drže se
gledam i èudim se kolko prže se!
i nad kadijama sudija, bratija
oklop maè i mantija, u duši nam vizantija
vitezovi reda zmaja opet dolaze
jer mi smo veèni vaše kraljevine prolaze!
bežite! veæ kasno je!
singidunum sindikatum sad pobedjuje!
bežite! kasno je!
sada djolo iznogud naredjuje!!!

i posle silnih primirja i posle silnih paktova
topuz je u rukama krvavim do laktova
vreme je za bitku, vreme je za odbranu
gledam svoju vojsku ko od arhandjela probranu
sve oklopi sjajni kao obraz roda svoga
život u ime èasti svevišnjega boga
sve ožalošæene majke èiji još uvek èujem plaè
život je veæ prošao dok oštrio se maè
a sada srlja se u smrt glavom bez obzira
mržnja se hrani dok maè oklop probija
ljudskost po strani, nikad više robija
sveta zemlja se brani, bitka uvek dobija
dvoglavi orao na štitu, brojanica oko vrata
svetost je u žitu, krst vrednija od zlata
da vidimo decu situ, da im damo svetlost umesto mraka
odlazimo u mitu serbona, boga rata.

Auf dem Schlachtfeld (Ritter 2)

früher Morgen, der Tag bricht an, ich verlasse die Burg
auf meiner Schulter ein Falke, unter mir ein Rappe
ich verabschiede mich von der Geliebten, während die Kette klirrt
das Tor öffnet sich, überwindet den Graben
von der Burg schaut die Mutter, Tränen kann sie nicht zurückhalten
das Bellen des treuen Hundes, vom Feld ein Gruß des Nachbarn
die Fahne weht im Wind, erfüllt mich mit Wehmut
aber nur für einen Moment, die Verteidigung ist heilig
im Körper kocht das Blut, während ich durch die Dörfer galoppiere
entlang des Baches bis zur Lichtung, wo die weiße Kirche steht
Stiftung meines Geschlechts, hier wird die Kommunion sein
läuten die Glocken, der Klang des Horns, die Stimme des Ritters naht
ich ziehe den Helm ab, bin vom Pferd gestiegen
dreimal mache ich das Kreuz für den Glauben, der mir von Gott gegeben wurde
der Abt kommt auf mich zu, ich küsse seine Hand
ich grüße die Brüder für heldenhafte Taten
alle sind versammelt. das Licht von den Rüstungen strahlt
wie der Heiligenschein der Heiligen, leuchten die mächtigen Schwerter
ich knie nieder. Blut und Leib Jesu
sind der Ansporn für den Kampf, dem ich nun nahe bin.

auf dem Pferd, auf dem Schlachtfeld, die Fahne am Speer
nebeneinander wie Halme in einem Bündel
dichter Regen von Pfeilen. Angst hat keinen Platz
ich ziehe das Schwert aus der Scheide und senke den Visier des Helms
Zusammenstoß zweier Armeen wie zwei Flüsse
mit der Wucht des ersten Schlages durchbrechen wir drei Reihen
Lärm von Geschrei, Stöhnen und Schreien
schwere Klänge von Stahl, der Kampf entfacht sich
scharf blitzt das Schwert, das Pferd fällt wie ein Baum
umzingelt von Feinden, stürmen sie auf die Fahne
ich schwinge die Axt. mit dem Kopf fliegt der Kalpak
auf den falschen Weg seid ihr gegangen! Allah erwartet euch!

Augen geschlossen, Stille, Gebet vor dem Kampf
Bilder der Mutter, küsst die Stirn. ich werde mich ihr anschließen
im Himmel, wenn es sein muss, denn dort gehören wir hin
wir sind das himmlische Volk, aber auch auf Erden wissen wir um Wunder
also, Kraft, reite mit mir, denn ich fühle dich in mir
ich stürme vor, sehe meinen Tod, aber auch das versprochene Leben
in der Seele Frieden und Ruhe, die Nacht ist vollmondhell
im Kopf Hysterie, Wut. die Klinge des Schwertes schneidet
keine Gedanken an Gnade, ich höre die Schreie der Feinde
Dunkelheit fällt über die Augen, Frieden gebe ich zahlreichen Seelen
nichts ist mehr wichtig, jetzt stürze ich mich als Erster
Geruch des Todes in der Luft, auf dem Gesicht Blutstropfen
mit Wut zertrümmere ich Rüstungen, der Geschmack von Blut wie der von Met
Brust an Brust in der Verteidigung meines Erbes
stolz führe ich meine Armee zum Triumph
Schicksal hat die Brüder vereint, der einzige Ausweg ist der Sieg!

Scheiße! Mein Pferd ist mir wieder unter den Füßen gestorben
schade, es war gut, trat in den Dreck der Unwürdigen
für die gottlosen Horden, die meinen Verachtung nicht verdienen
denn ich bin Djolo Iznogud, der große Wesir (ta-daaa!)
im Osten war ich Botschafter des Königreichs
verhandelte wie ein Alter, aber ich habe ihr Zelt ein wenig angezündet
ein Provokateur, der Rest sind abgebrühte Betrüger
sie sind verbrannt, weil sie mich genervt haben und wir lange nicht gekämpft haben!
jetzt sehe ich meine stolze Horde mit klarem Blick
von der Seite ziehe ich das Schwert, das ich aus dem Osten mitgebracht habe
fünfhundertmal geschmiedet, fünfhundertmal blutig
wie die brutalen Brüder, die mir den Rücken deckten
ich schwinge das Schwert, rufe Vladimir: pass auf!
hinter dir ist ein Türke! Schneide! Beug dich!
Božidar und die Truppe an der Seite halten gut stand
ich schaue und wundere mich, wie sie brennen!
und über den Kadis der Richter, die Brüder
Rüstung, Schwert und Mantel, in der Seele ist uns Byzanz
Ritter des Drachenordens kommen wieder
denn wir sind ewig, eure Königreiche vergehen!
Flieht! Es ist schon zu spät!
Singidunum Syndikat siegt jetzt!
Flieht! Es ist zu spät!
jetzt befiehlt Djolo Iznogud!!!

und nach unzähligen Waffenstillständen und nach unzähligen Pakten
ist der Knüppel in blutigen Händen bis zu den Ellenbogen
es ist Zeit für den Kampf, Zeit für die Verteidigung
ich sehe meine Armee, als wäre sie von Erzengeln ausgewählt
alle Rüstungen glänzen wie das Antlitz meines Geschlechts
Leben im Namen der Ehre des höchsten Gottes
alle trauernden Mütter, deren Weinen ich noch höre
das Leben ist schon vergangen, während das Schwert geschärft wurde
und jetzt stürzt man sich kopfüber in den Tod
Hass nährt sich, während das Schwert die Rüstung durchdringt
Menschlichkeit beiseite, nie wieder Sklaverei
das heilige Land wird verteidigt, der Kampf gewinnt immer
der zweiköpfige Adler auf dem Schild, die Rosenkranz um den Hals
Heiligkeit im Weizen, das Kreuz wertvoller als Gold
lasst uns die Kinder sehen, ihnen Licht statt Dunkelheit geben
wir gehen in den Mythos Serbona, Gott des Krieges.