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Jeder Sandkorn

Bob Dylan

Every Grain of Sand

In the time of my confession, in the hour of my deepest need
When the pool of tears beneath my feet flood every newborn seed
There's a dyin' voice within me reaching out somewhere,
Toiling in the danger and in the morals of despair.

Don't have the inclination to look back on any mistake,
Like Cain, I now behold this chain of events that I must break.
In the fury of the moment I can see the Master's hand
In every leaf that trembles, in every grain of sand.

Oh, the flowers of indulgence and the weeds of yesteryear,
Like criminals, they have choked the breath of conscience and good cheer.
The sun beat down upon the steps of time to light the way
To ease the pain of idleness and the memory of decay.

I gaze into the doorway of temptation's angry flame
And every time I pass that way I always hear my name.
Then onward in my journey I come to understand
That every hair is numbered like every grain of sand.

I have gone from rags to riches in the sorrow of the night
In the violence of a summer's dream, in the chill of a wintry light,
In the bitter dance of loneliness fading into space,
In the broken mirror of innocence on each forgotten face.

I hear the ancient footsteps like the motion of the sea
Sometimes I turn, there's someone there, other times it's only me.
I am hanging in the balance of the reality of man
Like every sparrow falling, like every grain of sand.

Jeder Sandkorn

In der Zeit meiner Beichte, in der Stunde meines tiefsten Bedarfs
Wenn der Pool aus Tränen unter meinen Füßen jede neugeborene Saat überflutet
Gibt es eine sterbende Stimme in mir, die irgendwo nach Hilfe ruft,
Schuftend in der Gefahr und in den Moralvorstellungen der Verzweiflung.

Ich habe nicht die Neigung, auf irgendwelche Fehler zurückzublicken,
Wie Kain sehe ich jetzt diese Kette von Ereignissen, die ich brechen muss.
In der Wut des Moments kann ich die Hand des Meisters sehen
In jedem Blatt, das zittert, in jedem Sandkorn.

Oh, die Blumen der Ausschweifung und die Unkräuter der vergangenen Jahre,
Wie Verbrecher haben sie den Atem von Gewissen und guter Laune erstickt.
Die Sonne brannte auf die Stufen der Zeit, um den Weg zu erhellen
Um den Schmerz der Untätigkeit und die Erinnerung an den Verfall zu lindern.

Ich blicke in die Tür des zornigen Feuers der Versuchung
Und jedes Mal, wenn ich diesen Weg gehe, höre ich immer meinen Namen.
Dann weiter auf meiner Reise komme ich zu verstehen
Dass jedes Haar gezählt ist wie jedes Sandkorn.

Ich bin von Lumpen zu Reichtum in der Trauer der Nacht gegangen
In der Gewalt eines Sommertraums, im Frost eines winterlichen Lichts,
Im bitteren Tanz der Einsamkeit, der ins Nichts verblasst,
Im zerbrochenen Spiegel der Unschuld auf jedem vergessenen Gesicht.

Ich höre die alten Schritte wie die Bewegung des Meeres
Manchmal drehe ich mich um, da ist jemand, manchmal bin ich nur ich.
Ich hänge im Gleichgewicht der Realität des Menschen
Wie jeder fallende Spatz, wie jedes Sandkorn.

Escrita por: Bob Dylan