Ja, Schatz!
Ich liebe sie nicht mehr
Sie behandelt mich wie dreck
Früher liebt ich sie so sehr wie nie
Doch jetzt will ich nur noch weg
Sie meckert immerzu
Und quält mich bis aufs Blut
Ganz egal, was ich auch tu,
sie findet es nicht gut
Sie ist ein wahrer Drachen
Ein gemeiner und perfider
Ich muss dem eine den machen
Doch ich sage immer wieder:
Ja, Schatz, du hast natürlich recht!
Ja, Schatz, ja ich weiß, das war schlecht!
Ja, Schatz, nein! Ich möchte keinen Streit!
Ja, Schatz, es tut mir schrecklich Leid!
Das kann doch gar nicht sein,
ich meine Nein und sage Ja!
Das war schon immer mein Problem,
auch damals vorm Altar!
Der Teufel soll sie holen,
sie bringt mich noch ins Grab,
doch ein Freund hat mir empfohlen:
Mensch! Hak' die Sache doch mal!
Na klar! Jenau! Die Idee is genial!
Na warte, Frau! Wenn du mich wiedermal
Mit deiner spitzen Zunge piesackst,
hack ich die Sache ab mit der Axt!
Auch wenn du dann Reue beteuerst,
zu spät! Ich hol die Axt!
Das war das letzte Mal
Dass du rumzukeifen wagst, weil
Ick hab'n Beil!
Ich will, dass du winselnd
In dir zusammensackst
Wenn ich vor sir stehe, mit der Axt!
Weil du unentwegt an meinen nerven nagst!
Mit der Axt
Weil du mich mit plumpen adjektiven plagst
Mit der Axt
Weil du alle meine Freunde mir verjagst!
Weil die Axt da noch das einzige ist was hilft,
wenn du mich fragst!
Ich stell mir grade vor,
Ich schneide dir ein Ohr
Ab
Ach was, papperlapapp,
ich schneide beide ab!
Ich schwinge guter Dinge
meine Axt und singe
als ich mit der Klinge
deinen Hals durchdringe!
Ich treibe eine Kluft
durch Luft-
Und Speiseröhre
Zertrenne Muskelstränge,
wobei ich leise höre
wie schön dir doch im Nacken
deine Knochen knacken
Doch genug der Worte!
Taten warten!
Ich gehe in das Bauhaus
und suche mit Bedacht
eine Axt für meine Frau aus
und warte auf die Nacht
Ich schleich mich in ihre Zimmer
Da liegt sie tief im Schlaf
Auf ihrem Bett, wie immer
Und schlummert still und brav
Der Wind bläst die Gardine
Und ich freu mich: gleich geschiehts!
Da sagt sie mit verschlafner Miene:
Tür zu, hier ziehts!
Ja, Schatz, natürlich!
Ich mach die Türe zu!
Ja, Schatz, sofort Schatz!
Dann hast du deine Ruh!
Ja, Schatz, ich hab auch
das fenster zugemacht!
Ja, Schatz, ich geh schon!
Gute Nacht!
Naja, was soll's,
Hack ich halt Holz!
Ja, Schatje!
Ik hou niet meer van haar
Ze behandelt me als stront
Vroeger hield ik zo veel van haar
Maar nu wil ik gewoon weg
Ze zeurt maar door
En kwelt me tot het bloed
Het maakt niet uit wat ik ook doe,
ze vindt het niet goed
Ze is een echte draak
Een gemene en perfide
Ik moet haar iets aandoen
Maar ik zeg steeds weer:
Ja, schat, je hebt natuurlijk gelijk!
Ja, schat, ja ik weet, dat was slecht!
Ja, schat, nee! Ik wil geen ruzie!
Ja, schat, het spijt me vreselijk!
Dat kan toch niet waar zijn,
ik zeg nee en zeg ja!
Dat was altijd al mijn probleem,
ook toen voor het altaar!
De duivel moet haar halen,
ze brengt me nog in het graf,
maar een vriend heeft me aangeraden:
Hé! Laat het gewoon los!
Natuurlijk! Juist! Het idee is geniaal!
Nou wacht, vrouw! Als je me weer
Met je scherpe tong te pakken neemt,
hak ik het af met de bijl!
Ook al beloof je dan spijt te hebben,
te laat! Ik pak de bijl!
Dat was de laatste keer
Dat je het waagt om te zeuren, want
Ik heb een bijl!
Ik wil dat je jankend
In elkaar zakt
Als ik voor je sta, met de bijl!
Omdat je voortdurend aan mijn zenuwen knaagt!
Met de bijl
Omdat je me met platte bijvoeglijke naamwoorden plaagt
Met de bijl
Omdat je al mijn vrienden wegjaagt!
Omdat de bijl het enige is dat helpt,
als je het mij vraagt!
Ik stel me voor,
Ik snijd je een oor
Af
Ach wat, onzin,
ik snijd ze allebei af!
Ik zwaai met goede moed
Mijn bijl en zing
Terwijl ik met de kling
Je hals doorsteek!
Ik maak een kloof
Door lucht-
En slokdarm
Scheur spierstrengen,
terwijl ik zachtjes hoor
hoe mooi je nek
je botten knakken
Maar genoeg met de woorden!
Daden wachten!
Ik ga naar de bouwmarkt
En zoek met zorg
Een bijl voor mijn vrouw uit
En wacht op de nacht
Ik sluip haar kamer binnen
Daar ligt ze diep in slaap
Op haar bed, zoals altijd
En sluimert stil en braaf
De wind blaast de gordijnen
En ik verheug me: het gaat gebeuren!
Dan zegt ze met een slaperige blik:
deur dicht, hier tocht het!
Ja, schat, natuurlijk!
Ik doe de deur dicht!
Ja, schat, meteen schat!
Dan heb je je rust!
Ja, schat, ik heb ook
Het raam dicht gedaan!
Ja, schat, ik ga al!
Goede nacht!
Nou ja, wat maakt het uit,
Hak ik gewoon hout!