Gastibelza (l'homme à la carabine)
Gastibelza, l'homme à la carabine, chantait ainsi
Quelqu'un a-t-il connu doña Sabine? Quelqu'un d'ici?
Chantez, dansez, villageois! La nuit gagne le mont Falù
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Quelqu'un de vous a-t-il connu Sabine, Ma señora?
Sa mère était la vieille maugrabine D'Antequera
Qui chaque nuit criait dans la Tour Magne comme un hibou
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Vraiment, la reine eût, près d'elle, été laide, quand, vers le soir
Elle passait sur le pont de Tolède en corset noir
Un chapelet du temps de Charlemagne ornait son cou
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Le roi disait, en la voyant si belle, à son neveu
Pour un baiser, pour un sourire d'elle, pour un cheveu
Infant don Ruy, je donnerais l'Espagne et le Pérou!
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Je ne sais pas si j'aimais cette dame mais je sais bien
Que, pour avoir un regard de son âme, moi, pauvre chien
J'aurais gaîment passé dix ans au bagne, sous les verrous
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Quand je voyais cette enfant, moi le pâtre de ce canton
Je croyais voir la belle Cléopâtre qui, nous dit-on
Menait César, empereur d'Allemagne, par le licou
Le vent qui vient à travers la montagne me rendra fou
Dansez, chantez, villageois, la nuit tombe, Sabine, un jour
A tout vendu, sa beauté de colombe, tout son amour
Pour l'anneau d'or du comte de Saldagne, pour un bijou
Le vent qui vient à travers la montagne m'a rendu fou
Gastibelza (Der Mann mit dem Gewehr)
Gastibelza, der Mann mit dem Gewehr, sang so
Hat jemand doña Sabine gekannt? Jemand hier?
Singt, tanzt, Dorfbewohner! Die Nacht bricht über den Falù
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Hat einer von euch Sabine gekannt, meine Señora?
Ihre Mutter war die alte Maugrabine von Antequera
Die jede Nacht im Torre Magne wie eine Eule schrie
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Wirklich, die Königin hätte, neben ihr, hässlich ausgesehen, als sie am Abend
Über die Brücke von Toledo in einem schwarzen Korsett schritt
Ein Rosenkranz aus der Zeit von Karl dem Großen schmückte ihren Hals
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Der König sagte, als er sie so schön sah, zu seinem Neffen
Für einen Kuss, für ein Lächeln von ihr, für ein Haar
Infant Don Ruy, ich würde Spanien und Peru geben!
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Ich weiß nicht, ob ich diese Dame liebte, aber ich weiß wohl
Dass ich, um einen Blick von ihrer Seele zu bekommen, ich, armer Hund
Frohgemut zehn Jahre im Zuchthaus, hinter Gittern, verbracht hätte
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Als ich dieses Mädchen sah, ich, der Schafhirte dieser Gegend
Glaubte ich, die schöne Kleopatra zu sehen, die, so sagt man
Cäsar, den Kaiser von Deutschland, am Zügel führte
Der Wind, der durch die Berge weht, macht mich verrückt
Tanzet, singet, Dorfbewohner, die Nacht bricht herein, Sabine, eines Tages
Hat alles verkauft, ihre Schönheit wie eine Taube, all ihre Liebe
Für den goldenen Ring des Grafen von Saldagne, für ein Juwel
Der Wind, der durch die Berge weht, hat mich verrückt gemacht