O Elefante
Fabrico um elefante
De meus poucos recursos
Um tanto de madeira
Tirado a velhos moveis
Talvez lhe dê apoio
E o encho de algodão
De paina, de doçura
A cola vai fixar
Suas orelhas pensas
A tromba se enovela
E é a parte mais feliz
De sua arquitetura
Mas há também as presas
Dessa matéria pura
Que não sei figurar
Tão alva essa riqueza
A espojar-se nos circos
Sem perda ou corrupção
E há por fim os olhos
Onde se deposita
A parte do elefante
Mais fluida e permanente
Alheia a toda fraude
Eis meu pobre elefante
Pronto para sair
À procura de amigos
Num mundo enfastiado
Que já não crê nos bichos
E duvida das coisas
Ei-lo, massa imponente
E frágil, que se abana
E move lentamente
A pele costurada
Onde há flores de pano
E nuvens, alusões
A um mundo mais poético
Onde o amor reagrupa as formas naturais
Vai o meu elefante
Pela rua povoada
Mas não o querem ver
Nem mesmo para rir
Da cauda que ameaça
Deixá-lo ir sozinho
É todo graça, embora
As pernas não ajudem
E seu ventre balofo
Se arrisque a desabar
Ao mais leve empurrão
Mostra com elegância
Sua mínima vida
E não há na cidade
Alma que se disponha
A recolher em si
Desse corpo sensível
A fugitiva imagem
O passo desastrado
Mas faminto e tocante
Mas faminto de seres
E situações patéticas
De encontros ao luar
No mais profundo oceano
Sob a raiz das árvores
Ou no seio das conchas
De luzes que não cegam
E brilham através
Dos troncos mais espessos
Esse passo que vai
Sem esmagar as plantas
No campo de batalha
À procura de sítios
Segredos, episódios
Não contados em livro
De que apenas o vento
As folhas, a formiga
Reconhecem o talhe
Mas que os homens ignoram
Pois só ousam mostrar-se
Sob a paz das cortinas
À pálpebra cerrada
E já tarde da noite
Volta meu elefante
Mas volta fatigado
E as patas vacilantes
Se desmancham no pó
Ele não encontrou
O de que carecia
O de que carecemos
Eu e meu elefante
Em que amo disfarçar-me
Exausto de pesquisa
Caiu-lhe o vasto engenho
Como simples papel
A cola se dissolve
E todo seu conteúdo
De perdão, de carícia
De pluma, de algodão
Jorra sobre o tapete
Qual mito desmontado
Amanhã recomeço
Der Elefant
Ich baue einen Elefanten
Aus meinen wenigen Mitteln
Ein bisschen Holz
Von alten Möbeln
Vielleicht gibt er Halt
Und ich fülle ihn mit Baumwolle
Mit Daunen, mit Süße
Der Kleber wird fixieren
Seine dicken Ohren
Der Rüssel wickelt sich
Und ist der glücklichste Teil
Seiner Architektur
Doch da sind auch die Stoßzähne
Aus diesem reinen Material
Das ich nicht fassen kann
So rein ist dieser Reichtum
Der sich in den Zirkussen zeigt
Ohne Verlust oder Verderb
Und schließlich sind da die Augen
Wo sich ablagert
Der Teil des Elefanten
Am flüssigsten und beständigsten
Fremd gegenüber aller Betrügerei
Hier ist mein armer Elefant
Bereit, hinauszugehen
Auf der Suche nach Freunden
In einer gelangweilten Welt
Die nicht mehr an Tiere glaubt
Und an die Dinge zweifelt
Hier ist er, eine imposante Masse
Und zerbrechlich, die sich wiegt
Und sich langsam bewegt
Die genähte Haut
Wo es Stoffblumen gibt
Und Wolken, Anspielungen
Auf eine poetischere Welt
Wo die Liebe die natürlichen Formen neu ordnet
Mein Elefant geht
Durch die belebte Straße
Doch sie wollen ihn nicht sehen
Nicht einmal zum Lachen
Über den Schwanz, der droht
Ihn allein gehen zu lassen
Er ist voller Anmut, obwohl
Die Beine nicht helfen
Und sein dicker Bauch
Gefährdet, zusammenzubrechen
Bei dem leichtesten Stoß
Zeigt er mit Eleganz
Sein minimales Leben
Und in der Stadt gibt es
Keine Seele, die bereit ist
In sich aufzunehmen
Dieses empfindliche Wesen
Das flüchtige Bild
Der ungeschickte Schritt
Doch hungrig und berührend
Hungrig nach Wesen
Und pathetischen Situationen
Nach Begegnungen im Mondlicht
Im tiefsten Ozean
Unter den Wurzeln der Bäume
Oder im Schoß der Muscheln
Von Lichtern, die nicht blenden
Und durchscheinen
Die dicksten Stämme
Dieser Schritt, der geht
Ohne die Pflanzen zu zerdrücken
Auf dem Schlachtfeld
Auf der Suche nach Orten
Geheimnissen, Episoden
Die nicht in Büchern stehen
Die nur der Wind
Die Blätter, die Ameise
Erkennen können
Doch die Menschen ignorieren
Denn sie zeigen sich nur
Unter dem Frieden der Vorhänge
Vor dem geschlossenen Lid
Und es ist schon spät in der Nacht
Kehre mein Elefant zurück
Doch er kommt erschöpft zurück
Und die wankenden Beine
Zerfallen im Staub
Er hat nicht gefunden
Was er brauchte
Was wir brauchen
Ich und mein Elefant
In dem ich mich gerne verstecke
Erschöpft von der Suche
Ist sein großes Werk gefallen
Wie einfaches Papier
Der Kleber löst sich
Und sein ganzes Innere
Von Vergebung, von Zärtlichkeit
Von Feder, von Baumwolle
Strömt über den Teppich
Wie ein zerlegter Mythos
Morgen beginne ich von neuem.