Ao Luar
Esta noite prateada
Minha eterna e doce amada
A chamar-te me insinua
Nos acordes desta lira
Que de amor geme e suspira
Ante o albor níveo da lua
O rendado da neblina
Mais parece uma cortina
Numa festa de noivado
A lua é noiva bela
Recostada na janela,
Ve um palácio constelado
Que beleza nas estrelas
Ah ! Se tu pudesses vê-las
Como estão no céu sorrindo
Espreitando com cautela
Pelas frestas da janela
Do quarto onde estas dormindo
Minh'alma dorme sonhando
Geme e chora te chamando
Pelo espaço como louca
Ah, se a aurora despontasse
Quem me dera que me encontrasse
A beijar a tua boca
Desperta, vem matar meu desejo
A minh'alma, vaga incerta
A procura do teu beijo
Dileta, tu formosa eu poeta
Quero para os tristes versos meus
As rimas dos beijos teus
A natureza te chama
O meu peito já reclama
A quentura dos teus seios
Os astros são já escassos
Vem, sufoca-me em teus braços
Antes que eu morra de anseios
As estrelas cintilantes
São lanternas dos amantes
Pelo espaço a flutuar
Como Deus é inspirado
Inventou para o pecado
Estas noites de luar
Desperta, vem matar o meu desejo
A minh'alma vaga incerta
A procura do teu beijo
Dileta, tu formosa eu poeta
Quero para os tristes versos meus
As rimas dos beijos teus.
Im Mondschein
Diese silberne Nacht
Meine ewige und süße Geliebte
Ruft nach dir, lässt mich ahnen
In den Klängen dieser Lyra
Die von Liebe stöhnt und seufzt
Vor dem schneeweißen Licht des Mondes
Der Schleier des Nebels
Sieht mehr aus wie ein Vorhang
Bei einer Verlobungsfeier
Der Mond ist eine schöne Braut
An das Fenster gelehnt,
Sieht ein palastartiges Sternenmeer
Wie schön die Sterne sind
Ach! Wenn du sie nur sehen könntest
Wie sie am Himmel lächeln
Vorsichtig spähend
Durch die Ritzen des Fensters
Des Zimmers, wo du schläfst
Meine Seele schläft und träumt
Stöhnt und weint, ruft nach dir
Durch den Raum wie verrückt
Ach, wenn die Morgenröte aufbräche
Wünschte ich, sie fände mich
Dich küssend auf deinen Lippen
Erwache, komm, still meinen Wunsch
Meine Seele, vag und unsicher
Auf der Suche nach deinem Kuss
Geliebte, du Schöne, ich Poet
Will für meine traurigen Verse
Die Reime deiner Küsse
Die Natur ruft nach dir
Meine Brust verlangt schon
Nach der Wärme deiner Brüste
Die Sterne sind schon rar
Komm, ersticke mich in deinen Armen
Bevor ich vor Sehnsucht sterbe
Die funkelnden Sterne
Sind Laternen der Liebenden
Die durch den Raum schweben
Wie Gott inspiriert ist
Er erfand für die Sünde
Diese Nächte im Mondschein
Erwache, komm, still meinen Wunsch
Meine Seele, vag und unsicher
Auf der Suche nach deinem Kuss
Geliebte, du Schöne, ich Poet
Will für meine traurigen Verse
Die Reime deiner Küsse.