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Die Ströme der Schläge

CELESTE

Des Torrents de Coups

À la lueur d’une bougie fumelante
Dont la blême flamme hésitante
Dissimule maladroitement des torrents de coups
Et tout ce sang

Ils s’embrassent, ils s’enlacent, se caressent
Il la flatte, l’idolâtre sa déesse
Ils se battent, se frappent, ils se blessent
Il la dégoûte, il se joue de sa détresse

À la lueur d’une bougie fumelante
Dont la blême flamme hésitante
Dissimule maladroitement des torrents de coups
Et cette odeur de rance

Ils s’embrassent, s’enlacent, s’agacent, se caressent
Ils se battent, se frappent, s’abattent
Il la dégoûte sa déesse

Ses joues jadis tavelées de rousseurs
S’embrasent au rythme du battement de ses cils lestés
Tirant désormais sur le pourpre douleur
Témoin infâme de ces vies à jamais ruinées

Mais elle se dit, abattue, que s’il faut mourir d’amour
Autant se renier, s’éteindre, s’abandonner
Oublier et épouser sa haine

Die Ströme der Schläge

Im Schein einer rauchenden Kerze
Deren blasse, zitternde Flamme
Ungeschickt Ströme von Schlägen verbirgt
Und all dieses Blut

Sie küssen sich, sie umarmen sich, sie streicheln sich
Er schmeichelt ihr, verehrt seine Göttin
Sie kämpfen, sie schlagen, sie verletzen sich
Er ekelt sie an, spielt mit ihrem Elend

Im Schein einer rauchenden Kerze
Deren blasse, zitternde Flamme
Ungeschickt Ströme von Schlägen verbirgt
Und dieser ranzige Geruch

Sie küssen sich, umarmen sich, ärgern sich, streicheln sich
Sie kämpfen, sie schlagen, sie brechen zusammen
Er ekelt seine Göttin an

Ihre Wangen, einst mit Sommersprossen besprenkelt,
Entflammen im Takt des Schlags ihrer schweren Wimpern
Die nun auf schmerzliches Purpur ziehen
Infame Zeugen dieser für immer ruinierten Leben

Doch sie denkt, niedergeschlagen, dass wenn man für die Liebe sterben muss,
Es besser ist, sich selbst zu verleugnen, zu erlöschen, sich aufzugeben
Zu vergessen und ihren Hass zu umarmen

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