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Mit der Seele gefangen im Sporen

César Oliveira

Com a Alma Presa na Espora

De madrugada alço a perna num tição
Mirando o fogo ao despacito mateio
E o vento norte reponta o romper da aurora
Arrasto espora e dou de mão nos meu arreios

Garrão de potro bem sovado ao meio-pé
Chapéu tapeado ao estilo da fronteira
Saio a passito de bombacha arremangada
E a bagualada trago a grito pra mangueira

Tem um "lobuno" que por pouco se boleia
E um "malacara" veiaco e manoteador
Perdi a conta de quantas "vez" um "tobiano"
Por aragano me coiceou no tirador
Com três galopes tenho um "baio pescoceiro"
E um "gateado" das quatro patas brazina
Mais um "picaço" que se amansa pouco a pouco
E um "zaino" louco que eu redomoniei pra china

Faz muito tempo que eu arrodeio tronqueiras
Sou índio xucro, domo potro e gineteio
Quando piazito embuçalei meu destino
Por ser teatino me agrada o choro do arreio

Pois quem já nasce com a alma presa na espora
E o coração batendo igual a um rebenque
Nasci sabendo que a vida é mais aragana
Do que um "ventena" que senta e abraça o palanque

Tem cravado em frente ao rancho
Um palanque "macharrão"
Que enraizado no chão
Escora qualquer sentador
Sou taura! Sou domador!
Também nasci caborteiro
Eu tenho um cusco de parceiro
E o sol de amadrinhador

Quando a tardinha chega ao tranco escramuçando
No oitão do rancho pra "golpiá" o mate me sento
Junto da china, amor xucro e candongueiro
E o sol matreiro se rebolca terra adentro.

Mit der Seele gefangen im Sporen

In der Morgendämmerung hebe ich das Bein auf einen Holzscheit
Blicke ins Feuer, während ich langsam zubereite
Und der Nordwind kündigt den Sonnenaufgang an
Ich ziehe die Sporen und greife nach meinem Geschirr

Der Huf eines Fohlens gut abgedämpft am Halbschritt
Ein Hut, der dem Stil der Grenze entspricht
Ich gehe mit hochgekrempelter Hose
Und die Viehherde rufe ich laut zur Tränke

Es gibt einen "Wolf", der sich kaum bewegt
Und einen "Schurken", der alt und schlitzohrig ist
Ich habe die Zählung verloren, wie oft ein "Tobiano"
Mir im Schuss den Tritt gegeben hat

Mit drei Galopps habe ich ein "Halsband-Pferd"
Und ein "Schecke" mit vier Beinen, die braun sind
Ein "Schimmel", der sich langsam beruhigt
Und ein verrückter "Brauner", den ich nach China gebracht habe

Es ist lange her, dass ich um die Barrikaden reite
Ich bin ein wilder Indianer, zähme Fohlen und reite
Als ich klein war, habe ich mein Schicksal umarmt
Weil ich ein Teatiner bin, gefällt mir das Weinen des Geschirrs

Denn wer mit der Seele gefangen im Sporen geboren wird
Und dessen Herz schlägt wie ein Peitschenhieb
Wusste von Geburt an, dass das Leben wilder ist
Als ein "Windstoß", der sich setzt und die Tribüne umarmt

Vor der Hütte steht
Ein "Macharrão"-Pult
Das fest im Boden verankert ist
Und jeden Reiter stützt
Ich bin ein Taura! Ich bin ein Zähmer!
Ich bin auch ein Cowboy geboren
Ich habe einen treuen Hund als Partner
Und die Sonne als Beschützer

Wenn der Abend kommt, schau ich beim Trinken
Auf der Veranda der Hütte, um den Mate zu genießen
Neben der Frau, wilder Liebe und fröhlich
Und die listige Sonne wälzt sich ins Land hinein.

Escrita por: Rogerio Villagran, Enio Medeiros