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Ich Trinke

Charles Aznavour

Je Bois

Je bois pour oublier mes années d'infortune
Et cette vie commune
Avec toi mais si seul
Je bois pour me donner l'illusion que j'existe
Puisque trop égoïste
Pour me péter la gueule

Et je lève mon verre à nos coeurs en faillite
Nos illusions détruites
A ma fuite en avant
Et je trinque à l'enfer qui dans mon foie s'impose
En bouquet de cirrhose
Que j'arrose en buvant

Je bois au jour le jour à tes fautes, à mes fautes
Au temps que côte à côte
Il nous faut vivre encore
Je bois à nos amours ambigus, diaboliques
Souvent tragi-comiques
Nos silences de mort

A nos union ratée, mesquine et pitoyable
A ton corps insatiable
Roulant de lit en lit
A ce serment, prêté la main sur l'Évangile
A ton ventre stérile
Qui n'eut jamais de fruit

Je bois pour échapper à ma vie insipide
Je bois jusqu'au suicide
Le dégoût la torpeur
Je bois pour m'enivrer et vomir mes principes
Libérant de mes tripes
Ce que j'ai sur le coeur

Au bonheur avorté, à moi, à mes complices
A toi, tout feu, tout sexe
A tes nombreux amants
A ma peau boursouflée, striée de couperose
Et à la ménopause
Qui te guette au tournant

Je bois au lois bénies de la vie conjugale
Qui de peur de scandale
Poussent à faire semblant
Je bois jusqu'à la lie aux étreintes sommaires
Aux putes exemplaires
Aux froids accouplements

Au meilleur de la vie qui par lambeaux nous quitte
A cette cellulite
Dont ton corps se dépare
Au devoir accompli comme deux automates
Aux ennuis de prostate
Que j'aurais tôt ou tard

Je bois à en crever et peu à peu j'en crève
Comme ont crevé mes rêves
Quand l'amour m'a trahi
Je bois à m'en damner le foie comme une éponge
Car le mal qui me ronge
Est le mal de l'oubli

Je m'enivre surtout pour mieux noyer ma peine
Et conjurer la haine
Dont nous sommes la proie
Et le bois comme un trou qu'est en tout point semblable
A celui que le diable
Te fait creuser pour moi

Je bois mon dieu, je bois
Un peu par habitude
Beaucoup de solitude
Et pour t'oublier toi
Et pour t'emmerder toi
Je bois, je bois

Ich Trinke

Ich trinke, um meine unglücklichen Jahre zu vergessen
Und dieses gemeinsame Leben
Mit dir, doch so allein
Ich trinke, um mir die Illusion zu geben, dass ich existiere
Da ich zu egoistisch bin
Um mir selbst einen reinzuhauen

Und ich hebe mein Glas auf unsere gescheiterten Herzen
Unsere zerstörten Illusionen
Auf meinen Vorwärtsflucht
Und ich stoße an auf die Hölle, die sich in meiner Leber aufdrängt
In einem Bouquet von Zirrhose
Das ich beim Trinken begieße

Ich trinke von Tag zu Tag auf deine Fehler, auf meine Fehler
Auf die Zeit, die wir Seite an Seite
Noch leben müssen
Ich trinke auf unsere ambivalenten, teuflischen Lieben
Oft tragikomisch
Auf unser Schweigen des Todes

Auf unsere gescheiterte, kleinliche und erbärmliche Verbindung
Auf deinen unersättlichen Körper
Der von Bett zu Bett rollt
Auf diesen Schwur, die Hand auf die Bibel gelegt
Auf deinen unfruchtbaren Bauch
Der niemals Frucht trug

Ich trinke, um meinem fade Leben zu entkommen
Ich trinke bis zum Selbstmord
Der Ekel, die Taubheit
Ich trinke, um mich zu berauschen und meine Prinzipien zu erbrechen
Befreiend aus meinen Eingeweiden
Was mir auf dem Herzen liegt

Auf das abgebrochene Glück, auf mich, auf meine Komplizen
Auf dich, voller Feuer, voller Sex
Auf deine zahlreichen Liebhaber
Auf meine geschwollene Haut, von Couperose durchzogen
Und auf die Menopause
Die dich an der Ecke erwartet

Ich trinke auf die gesegneten Gesetze des Ehelebens
Die aus Angst vor Skandal
Dazu drängen, so zu tun als ob
Ich trinke bis zum letzten Tropfen auf flüchtige Umarmungen
Auf vorbildliche Prostituierte
Auf kalte Zusammenkünfte

Auf das Beste im Leben, das uns in Fetzen verlässt
Auf diese Cellulite
Die deinen Körper verunstaltet
Auf die erfüllte Pflicht wie zwei Automaten
Auf die Prostataprobleme
Die ich früher oder später haben werde

Ich trinke, bis ich sterbe und nach und nach sterbe ich
Wie meine Träume zerplatzt sind
Als die Liebe mich verraten hat
Ich trinke, um meine Leber zu ruinieren wie ein Schwamm
Denn das Übel, das mich zerfrisst
Ist das Übel des Vergessens

Ich berausche mich vor allem, um meinen Schmerz besser zu ertränken
Und den Hass zu bannen
Der unser Ziel ist
Und ich trinke wie ein Loch, das in jeder Hinsicht gleich ist
Dem, das der Teufel
Für mich graben lässt

Ich trinke, mein Gott, ich trinke
Ein wenig aus Gewohnheit
Viel aus Einsamkeit
Und um dich zu vergessen
Und um dich zu ärgern
Ich trinke, ich trinke

Escrita por: Charles Aznavour / Georges Garvarentz