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Schläge ins Herz

Charles Aznavour

Des Coups De Poing

Des coups de poing au cœur
J’en ai pris tant et tant
J’en ai pris tant et tant
Que ma raison vacille
En fouillant mon passé
Qui fuit au fil des ans
Perturbant mes pensées
Quand de fil en aiguille

Le soc de ma mémoire
Mes terres d’antan
Creusent les souvenirs
De ces saisons furtives
Où mille fleurs fanées
Éveillent des printemps
Nos remords, nos regrets
Oh mon âge tardive

Des coups de poing à l’âme
En large serres sûres
Dont les bleus restent encore
Et marque ma mémoire
Vos visages à présent
A jamais disparus
Et déchirées
De mes règnes victoires

J’ai beau fouiller fiévreux
Le passé de mes nuits
Les recoins de ma vie
Les nuits de ma jeunesse
Rechercher sans fin
Les pourquoi les pour qui
J’en suis souvent réduis
A haïr mes faiblesses

Tous les coups sur la gueule
Encaissés sans broncher
Comme un champion déchu
Sonné et pathétique
Accroché à la vie
Avec le cœur à défier
Refusant de tomber
Bien que K.O technique

Le pacte qu’il y est
Mes amours, mes bonheurs
Qu’il fallait honorer
C’est avéré fragile
Il repose mort-né
Au tréfonds de mon cœur
Noyé de quelques larmes
Et de phrases futiles

Qu’êtes vous devenues
Vous, fleur de mes vingt ans
Qu’à peine butinées
Je laissais sur la route
Ou qui n’existez plus
Que sous les cheveux blancs
D’un cœur chloroformé
Seule et vivant le doute

Vous qui m’avez aimé
Ou qui m’avez haï
Ou qui m’avez trompé
Par dépit ou vengeance
Ou qui avez plus souvent
Pleuré que rit
Poussé par mon égo
Et mon indifférence

En coup de poing par ci
En coup de poing par là
Balade dans le cœur
Que je croyais sans suite
Sommes-nous douter qu’un jour
Les remords seraient là
Affublés de regrets
Courant à ma poursuite

Vivant au jour le jour
Et ne pensant qu’à moi
Croyant vivre d’amour
Je n’ai qu’une conquête
De rêves frelatés
D’égoïsmes égards
Et là j’ai décroché
Les lampions de la fête

Je récolte aujourd’hui
Des coups de poings vengeurs
Offrant à mon passé
Privé de certitude
Le jeu du boomerang
Autour ou alors ailleurs
Adieu la vie comblée
Salut la solitude

Le dernier coup pour moi
Est le coup de calife
Dans le cœur racorni
De mes nuits en détresse
Où le coup du destin
Se fait définitif
Qui je l’ai mal aimé
Pleure au chant du passé
Ses amours de jeunesse

Schläge ins Herz

Schläge ins Herz
Habe ich so viele bekommen
Habe ich so viele bekommen
Dass mein Verstand wankt
Wenn ich in meine Vergangenheit schaue
Die mit den Jahren entgleitet
Störend meine Gedanken
Wenn es von einem zum anderen geht

Der Pflug meiner Erinnerung
Meine Ländereien von einst
Gräbt die Erinnerungen
An diese flüchtigen Saisons
Wo tausend verwelkte Blumen
Frühlinge erwecken
Unsere Reue, unsere Bedauern
Oh, mein spätes Alter

Schläge in die Seele
In sicheren, breiten Krallen
Die blauen Flecken bleiben
Und prägen mein Gedächtnis
Eure Gesichter jetzt
Für immer verschwunden
Und zerrissen
Von meinen Siegen

Ich suche fieberhaft
Die Vergangenheit meiner Nächte
Die Ecken meines Lebens
Die Nächte meiner Jugend
Endlos auf der Suche
Nach den Warum und für wen
Oft bin ich gezwungen
Meine Schwächen zu hassen

Alle Schläge ins Gesicht
Habe ich ohne zu zucken eingesteckt
Wie ein gefallener Champion
Benommen und pathetisch
Festgehalten am Leben
Mit einem Herzen, das herausfordert
Weigernd zu fallen
Obwohl ich technisch K.O. bin

Der Pakt, der da ist
Meine Lieben, mein Glück
Das es zu ehren galt
Hat sich als zerbrechlich erwiesen
Es liegt tot geboren
In den Tiefen meines Herzens
Ertränkt in ein paar Tränen
Und in nutzlosen Phrasen

Was seid ihr geworden
Ihr, Blume meiner zwanzig Jahre
Die ich kaum gepflückt
Auf dem Weg ließ
Oder die nicht mehr existiert
Als unter den weißen Haaren
Eines chloroformierten Herzens
Allein und lebend im Zweifel

Ihr, die ihr mich geliebt habt
Oder die ihr mich gehasst habt
Oder die ihr mich betrogen habt
Aus Trotz oder Rache
Oder die öfter
Weint als lacht
Getrieben von meinem Ego
Und meiner Gleichgültigkeit

Ein Schlag hier
Ein Schlag da
Spaziergang im Herzen
Das ich für ohne Fortsetzung hielt
Dürfen wir zweifeln, dass eines Tages
Die Reue da sein würde
Beladen mit Bedauern
Das mir nachjagt

Lebend von Tag zu Tag
Und nur an mich denkend
Glaubend, von Liebe zu leben
Habe ich nur einen Eroberung
Von verfälschten Träumen
Von egoistischen Rücksichten
Und da habe ich abgehängt
Die Laternen des Festes

Heute ernte ich
Rachsüchtige Schläge
Biete meiner Vergangenheit
Die ohne Gewissheit ist
Das Spiel des Bumerangs
Rundherum oder anderswo
Leb wohl, erfülltes Leben
Hallo, Einsamkeit

Der letzte Schlag für mich
Ist der Schlag des Kalifen
Im verkümmerten Herzen
Meiner Nächte in Not
Wo der Schlag des Schicksals
Definitiv wird
Den ich schlecht geliebt habe
Weint beim Gesang der Vergangenheit
Seine Jugendlieben

Escrita por: Charles Aznavour