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Schornsteinfeger

Claudio Villa

Spazzacamino

Quando in ogni paesello
l'inverno viene
e la neve il suo mantello
vi distende pian piano.

Abbracciando il mio fardello
di cenci e pene,
sospirando un ritornello,
me ne vado lontan.

Come rondine vò,
senza un nido né raggio di sol,
per ignoto destino,
il mio nome è lo spazzacamino.

Della mamma non ho
la carezza più tenera e lieve,
i suoi baci non so,
la mia mamma è soltanto la neve.

È Natale, non badare
spazzacamino,
ogni bimbo ha un focolare
e un balocco vicino.

Io m'accosto per giocare
quando un bambino
mi dà un urto: "Non toccare,
va a spazzare il camin".

Tu mi scacci lo so
perché il volto più bianco non ho,
ma lo spazzacamino
tiene un cuor come ogni altro bambino.

Se possiedi il tesor di un lettuccio
ben soffice e lieve,
io mi sento un signor
quando sogno in un letto di neve.

Ed è questo il destin
di noi poveri spazzacamin!

Schornsteinfeger

Wenn in jedem kleinen Dorf
Der Winter kommt
Und der Schnee seinen Mantel
Langsam über euch breitet.

Mit meinem Gepäck
Aus Lumpen und Sorgen,
Seufzend ein Liedchen,
Gehe ich weit weg.

Wie eine Schwalbe flieg ich,
Ohne Nest und ohne Sonnenstrahl,
Für ein unbekanntes Schicksal,
Mein Name ist der Schornsteinfeger.

Von meiner Mama hab ich
Die zärtlichste und sanfteste Berührung nicht,
Ihre Küsse kenne ich nicht,
Meine Mama ist nur der Schnee.

Es ist Weihnachten, kümmere dich nicht
Schornsteinfeger,
Jedes Kind hat ein Zuhause
Und ein Spielzeug in der Nähe.

Ich komme näher, um zu spielen,
Wenn ein Kind
Mich anstößt: "Fass nicht an,
Geh den Kamin fegen!"

Du schickst mich weg, das weiß ich,
Weil ich kein weißeres Gesicht habe,
Aber der Schornsteinfeger
Hat ein Herz wie jedes andere Kind.

Wenn du den Schatz eines weichen
Und sanften Bettes besitzt,
Fühle ich mich wie ein Herr,
Wenn ich in einem Bett aus Schnee träume.

Und das ist das Schicksal
Von uns armen Schornsteinfegern!