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Bretagne

Dan Ar Braz

Bretagnes

Par la mémoire de tes pierres
Par tes frontières du mer
Par la lumière qui te baigne
Et tous ces doutes qui te saignent ?

Dis quand te reveilles tu ?

Par les pilleurs de légendes
Et les paroles qu'ils nous vendent
Et les dieux qu'ils nous promettre
A condition de sus soumettre

Dis quand te reveilles tu ?

Par toutes les langues du monde
Par la tienne qui te fit tant honte
Par cette eau qui t'est si chère
Sur les plages manteaux de vert

Dis quand te reveilles tu ?

Par tous tes enfants ici-bas
Fils de rien et fils de rois
Par les sabots de la misère
Tous tes marins au fond des mers

A la mémoire de tous tes pères
Chair à canon de toutes leurs guerres
Par ces mots au bruit de glace
De tous ces effaceurs de traces

Par une certaine idée du monde
Et une fraternité féconde
Et l'exemple de tes colères
Qui t'ont tant fait gagner naguère

Dis quand te reveilles tu ?

Par tous les quolibets de france
Par le droit à ta différence
Et les braves gens de tes villages
Meurtris au seuil de leur jeune âge

Dis quand te reveilles tu ?

Parler la langue de ton choix
Choisir la couleur de ta foi
En l'nomme en dieu ou en la terre
Comme un défi à toutes les guerres

Et tous les hommes femmes
Que nous sommes
De nantes à brest bretagne en somme
Quand allons-nous nous réveiller
Ensemble enfin communauté

Et toi le funambule dans le noir
Sur le fil de la mémoire
Puisses tu atteindre l'autre rive
En ces temps nouveaux qui arrive

Bretagne

Durch das Gedächtnis deiner Steine
Durch deine Grenzen zum Meer
Durch das Licht, das dich umhüllt
Und all die Zweifel, die dich bluten?

Sag, wann wachst du auf?

Durch die Plünderer der Legenden
Und die Worte, die sie uns verkaufen
Und die Götter, die sie uns versprechen
Unter der Bedingung, dass wir uns unterwerfen

Sag, wann wachst du auf?

Durch alle Sprachen der Welt
Durch deine, die dir so viel Scham brachte
Durch dieses Wasser, das dir so teuer ist
An den Stränden, grün wie ein Mantel

Sag, wann wachst du auf?

Durch all deine Kinder hier unten
Söhne von nichts und Söhne von Königen
Durch die Hufe der Armut
Alle deine Seefahrer am Grund der Meere

Zur Erinnerung an all deine Väter
Fleisch zu Kanonen in all ihren Kriegen
Durch diese Worte, die wie Eis klingen
Von all diesen Spurenverwischern

Durch eine bestimmte Idee der Welt
Und eine fruchtbare Brüderlichkeit
Und das Beispiel deiner Wut
Die dir so viel Gewinn brachte einst

Sag, wann wachst du auf?

Durch all die Schimpfwörter Frankreichs
Durch das Recht auf deine Andersartigkeit
Und die braven Leute deiner Dörfer
Verletzt an der Schwelle ihrer Jugend

Sag, wann wachst du auf?

Die Sprache deiner Wahl sprechen
Die Farbe deines Glaubens wählen
Im Namen Gottes oder der Erde
Wie eine Herausforderung an alle Kriege

Und all die Männer und Frauen
Die wir sind
Von Nantes bis Brest, Bretagne insgesamt
Wann werden wir aufwachen
Endlich gemeinsam, Gemeinschaft

Und du, der Seiltänzer in der Dunkelheit
Auf dem Draht des Gedächtnisses
Mögest du das andere Ufer erreichen
In diesen neuen Zeiten, die kommen.

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