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Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf

Daniele Silvestri

Me fece mele a chepa

Caldo. Fa caldo !
Fa molto caldo in questa macchina a quest'ora di notte
con le palpebre pesanti e le ossa rotte
se potessi almeno aprire un po' di più il finestrino
ma c'è Gianluca che dorme e non mi pare carino

comunque arriva appena un timido respiro di mare
come un odore di scogli, di muschio e di sale
e questa è Leuca che ti chiama dal retrovisore
siamo partiti da poco e già mi sembrano ore.

Che poi per me guidare in fondo è sempre stato un piacere
così decido da solo dove mi devo fermare
ma qui mi pare che fermarsi sia come morire
e anche se Otranto mi guarda non la voglio sentire

così proseguo in questo viaggio in questa Puglia infinita
e inizio inevitabilmente a ripensare alla vita
non ho la forza di soffocare i pensieri
chi sa se accelerando tornano un po' più leggeri.

E invece niente, niente, niente, niente da fare
c'è qualcosa dentro che spinge e che fa male
e invece niente, niente, niente, niente da fare
c'è qualcosa dentro che spinge e mi costringe ad urlare

Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa

Sonno! Ho sonno !

Ho troppo sonno per combattere i mulini a vento
guido senza più capire e non per questo rallento
riesco appena a non confondere la strada e le rocce
e forse ho letto qualcosa che mi parlava di Lecce.

E dopo Brindisi, Ostuni, Monopoli volano via
rischiosamente in bilico tra sabbia e fantasia
mi piacerebbe stendere la mano
e salutandole lasciare la mia angoscia scivolare piano.

Lucido, lucido, lucido devo restare
e non lasciarmi stordire da questo mare
lungo, lento e furbo che mi guida
non ascoltare più queste grida

E invece niente, niente, niente, niente da fare
c'è qualcosa dentro che spinge e che fa male
e invece niente, niente, niente, niente da fare
c'è qualcosa dentro che spinge e mi costringe ad urlare

Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa
Me fece mele a chepa

Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf

Heiß. Es ist heiß!
Es ist sehr heiß in diesem Auto zu dieser Nachtzeit
mit schweren Lidern und gebrochenen Knochen
wenn ich wenigstens das Fenster ein wenig weiter öffnen könnte
aber da schläft Gianluca und das wäre nicht nett.

Trotzdem kommt ein schüchterner Atem des Meeres
wie ein Geruch von Felsen, von Moos und von Salz
und das ist Leuca, die dich im Rückspiegel ruft
wir sind erst kurz losgefahren und es scheint mir schon Stunden zu sein.

Für mich war das Fahren immer ein Vergnügen
also entscheide ich allein, wo ich anhalten will
aber hier scheint es, als wäre Anhalten wie Sterben
und auch wenn Otranto mich anschaut, will ich es nicht hören.

Also fahre ich weiter auf dieser endlosen Reise durch Apulien
und fange unvermeidlich an, über das Leben nachzudenken
ich habe nicht die Kraft, die Gedanken zu ersticken
wer weiß, ob sie beim Beschleunigen ein wenig leichter werden.

Und stattdessen nichts, nichts, nichts, nichts zu machen
es gibt etwas in mir, das drängt und schmerzt
und stattdessen nichts, nichts, nichts, nichts zu machen
es gibt etwas in mir, das drängt und mich zwingt zu schreien.

Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf.

Schlaf! Ich bin müde!

Ich bin zu müde, um gegen Windmühlen zu kämpfen
ich fahre, ohne wirklich zu verstehen, und deshalb bremse ich nicht
ich schaffe es kaum, den Weg und die Felsen nicht zu verwechseln
und vielleicht habe ich etwas gelesen, das mir von Lecce erzählte.

Und nach Brindisi, Ostuni, Monopoli fliegen sie vorbei
riskant im Gleichgewicht zwischen Sand und Fantasie
ich würde gerne die Hand ausstrecken
und beim Winken meine Angst sanft loslassen.

Klar, klar, klar muss ich bleiben
und mich nicht von diesem Meer betäuben lassen
lang, langsam und schlau, das mich führt
hör nicht mehr auf diese Schreie.

Und stattdessen nichts, nichts, nichts, nichts zu machen
es gibt etwas in mir, das drängt und schmerzt
und stattdessen nichts, nichts, nichts, nichts zu machen
es gibt etwas in mir, das drängt und mich zwingt zu schreien.

Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf
Ich fühl mich wie ein Apfel auf dem Kopf.

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