Cris D'Aveugle
L'oeil tué n'est pas mort
Un coin le fend encor
Encloué je suis sans cercueil
On m'a planté le clou dans l'oeil
L'oeil cloué n'est pas mort
Et le coin entre encor
Deus misericors
Deus misericors
Le marteau bat ma tête en bois
Le marteau qui ferra la croix
Deus misericors
Deus misericors
Les oiseaux croque-morts
Ont donc peur à mon corps
Mon Golgotha n'est pas fini
Lamma lamna sabacthani
Colombes de la Mort
Soiffez après mon corps
Rouge comme un sabord
La plaie est sur le bord
Comme la gencive bavant
D'une vieille qui rit sans dent
La plaie est sur le bord
Rouge comme un sabord
Je vois des cercles d'or
Le soleil blanc me mord
J'ai deux trous percés par un fer
Rougi dans la forge d'enfer
Je vois un cercle d'or
Le feu d'en haut me mord
Dans la moelle se tord
Une larme qui sort
Je vois dedans le paradis
Miserere, De profundis
Dans mon crâne se tord
Du soufre en pleur qui sort
Bienheureux le bon mort
Le mort sauvé qui dort
Heureux les martyrs, les élus
Avec la Vierge et son Jésus
O bienheureux le mort
Le mort jugé qui dort
Un Chevalier dehors
Repose sans remords
Dans le cimetière bénit
Dans sa sieste de granit
L'homme en pierre dehors
A deux yeux sans remords
Ho je vous sens encor
Landes jaunes d'Armor
Je sens mon rosaire à mes doigts
Et le Christ en os sur le bois
A toi je baye encor
O ciel défunt d'Armor
Pardon de prier fort
Seigneur si c'est le sort
Mes yeux, deux bénitiers ardents
Le diable a mis ses doigts dedans
Pardon de crier fort
Seigneur contre le sort
J'entends le vent du nord
Qui bugle comme un cor
C'est l'hallali des trépassés
J'aboie après mon tour assez
J'entends le vent du nord
J'entends le glas du cor
Cris des Blinden
Das Auge, das getötet wurde, ist nicht tot
Eine Ecke spaltet es noch
Eingeschraubt bin ich ohne Sarg
Man hat mir den Nagel ins Auge gestochen
Das genagelte Auge ist nicht tot
Und die Ecke spaltet es noch
Gott, erbarme dich
Gott, erbarme dich
Der Hammer schlägt auf meinen Holzkopf
Der Hammer, der das Kreuz schmiedet
Gott, erbarme dich
Gott, erbarme dich
Die Vögel der Totengräber
Fürchten sich also um meinen Körper
Mein Golgatha ist noch nicht zu Ende
Lamma lamna sabacthani
Tauben des Todes
Löscht euren Durst nach meinem Körper
Rot wie ein Schiffsloch
Die Wunde ist am Rand
Wie das Zahnfleisch, das sabbert
Von einer alten Frau, die ohne Zähne lacht
Die Wunde ist am Rand
Rot wie ein Schiffsloch
Ich sehe goldene Kreise
Die weiße Sonne beißt mich
Ich habe zwei Löcher, gestochen von einem Eisen
Rot gefärbt in der Hölle der Schmiede
Ich sehe einen goldenen Kreis
Das Feuer von oben beißt mich
Im Mark windet sich
Eine Träne, die herauskommt
Ich sehe darin das Paradies
Miserere, De profundis
In meinem Schädel windet sich
Schwefel, der weinend herauskommt
Selig der gute Tote
Der gerettete Tote, der schläft
Glücklich die Märtyrer, die Auserwählten
Mit der Jungfrau und ihrem Jesus
O selig der Tote
Der gerichtete Tote, der schläft
Ein Ritter draußen
Ruhen ohne Reue
Auf dem gesegneten Friedhof
In seinem Granitschlaf
Der Mann aus Stein draußen
Hat zwei Augen ohne Reue
Oh, ich fühle euch noch
Gelbe Moore von Armor
Ich fühle meinen Rosenkranz an meinen Fingern
Und den Christus aus Knochen auf dem Holz
Zu dir schaue ich noch
O verstorbener Himmel von Armor
Entschuldigung, dass ich laut bete
Herr, wenn es das Schicksal ist
Meine Augen, zwei brennende Weihwasserbecken
Der Teufel hat seine Finger darin
Entschuldigung, dass ich laut schreie
Herr, gegen das Schicksal
Ich höre den Wind aus dem Norden
Der wie ein Horn bläst
Es ist das Hallali der Verstorbenen
Ich belle nach meiner Runde genug
Ich höre den Wind aus dem Norden
Ich höre das Totengeläut des Horns