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Jetzt wehen die Westwinde

Dick Gaughan

Now Westlin Winds

Now westlin winds and slaughtering guns
Bring autumn's pleasant weather
The moorcock springs on whirring wings
Among the blooming heather
Now waving grain, wild o'er the plain
Delights the weary farmer
And the moon shines bright as I rove at night
To muse upon my charmer

The partridge loves the fruitful fells
The plover loves the mountain
The woodcock haunts the lonely dells
The soaring hern the fountain
Through lofty groves the cushat roves
The path of man to shun it
The hazel bush o'erhangs the thrush
The spreading thorn the linnet

Thus every kind their pleasure find
The savage and the tender
Some social join and leagues combine
Some solitary wander
Avaunt! Away! the cruel sway,
Tyrannic man's dominion
The sportsman's joy, the murdering cry
The fluttering, gory pinion

But Peggy dear the evening's clear
Thick flies the skimming swallow
The sky is blue, the fields in view
All fading green and yellow
Come let us stray our gladsome way
And view the charms of nature
The rustling corn, the fruited thorn
And every happy creature

We'll gently walk and sweetly talk
Till the silent moon shines clearly
I'll grasp thy waist and, fondly pressed,
Swear how I love thee dearly
Not vernal showers to budding flowers
Not autumn to the farmer
So dear can be as thou to me
My fair, my lovely charmer

Jetzt wehen die Westwinde

Jetzt wehen die Westwinde und mörderische Gewehre
Bringen den angenehmen Herbst
Der Moorhuhn springt mit surrenden Flügeln
Unter dem blühenden Heidekraut
Jetzt wiegendes Korn, wild über die Ebene
Erfreut den müden Bauern
Und der Mond scheint hell, während ich nachts umherstreife
Um über meine Geliebte nachzudenken

Die Rebhuhn liebt die fruchtbaren Hügel
Der Kiebitz liebt die Berge
Der Waldschnepfe spukt in den einsamen Tälern
Der schwebende Reiher am Brunnen
Durch hohe Haine streift die Turteltaube
Um den Pfad des Menschen zu meiden
Der Haselstrauch hängt über die Drossel
Der sich ausbreitende Dorn den Stieglitz

So findet jede Art ihr Vergnügen
Der Wilde und der Zarte
Einige gesellen sich zusammen und schließen Bündnisse
Einige wandern einsam
Fort! Weg! die grausame Herrschaft,
Tyrannische Herrschaft des Menschen
Die Freude des Jägers, der mörderische Schrei
Die flatternde, blutige Feder

Doch Peggy, meine Liebe, der Abend ist klar
Dicht fliegt die schwirrende Schwalbe
Der Himmel ist blau, die Felder im Blick
Alles verblasst in Grün und Gelb
Komm, lass uns fröhlich umherstreifen
Und die Reize der Natur betrachten
Das raschelnde Korn, der fruchtende Dorn
Und jedes glückliche Geschöpf

Wir werden sanft gehen und süß reden
Bis der stille Mond klar scheint
Ich werde deinen Taillengriff halten und, zärtlich gedrückt,
Schwören, wie sehr ich dich liebe
Nicht Frühlingsschauer für knospende Blumen
Nicht Herbst für den Bauern
So teuer kann niemand sein wie du für mich
Meine Schöne, meine liebenswerte Geliebte

Escrita por: Traditional