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Holzlied

Djordje Balasevic

Drvena pesma

Snio sam noæas nikad prežaljenu stvar...
Mog drvenog konjiæa...
Kanap i zvuk toèkiæa...
Vrbice zvon...
Za mnom verni Sanèo moj...
U pohodu na Nespokoj...

Snio sam još i svoju prvu tamburu...
Kako k'o noæna dama
Iz južnog Amsterdama...
Iz izloga... Mene klinca zavodi...
Na smrtne grehe navodi...

'Di je to drvo raslo, od kog' je tesana?
Da l' se pod njime neko nekada ljubio?
Otkud' u njemu izvor svih mojih pesama?
Da l' je to znao onaj ko ga je dubio?

'Di je to drvo raslo, vrh kojih bregova?
Da l' nas je ista kiša mladjane zalila?
Ko mu je grane kres'o, mati ga njegova?
èija je ruka lišæe s jeseni palila... da znam?

Snio sam, onda, krevet, sav u èipkama...
Obesnu igru vatre...
Sklopljene šalukatre...
Na uzglavlju... Ruža u intarziji...
Pod kojom smo se mazili...

Snio sam sanduk, crni, srebrom okovan...
Novembar... Izmaglica...
I kvartet dragih lica...
Maleni èun... Nasred luke pokisle...
Da me u veènost otisne...

'Di je to drvo raslo, spram kojih vetrova?
Da l' je pod njime neko za nekim žalio?
Što ga je grom obiš'o, mati ga Petrova?
Ko je u šake pljun'o, pa ga strovalio?

Jedina moja mila... Što si me budila?
Bio sam tako blizu nalièja vremena...
Taji se jedno drvo u mojim grudima...
Gde li æe nešto niæi iz toga semena...
...da znam?

Holzlied

Ich träumte letzte Nacht von einer nie vergessenen Sache...
Von meinem hölzernen Pferd...
Seil und das Geräusch der Räder...
Die Weiden läuten...
Hinter mir mein treuer Sancho...
Auf dem Weg zur Unruhe...

Ich träumte auch von meiner ersten Tamburica...
Wie eine nächtliche Dame
Aus dem südlichen Amsterdam...
Aus dem Schaufenster... Der kleine Junge verführt mich...
Zu tödlichen Sünden verleitet...

Wo wuchs das Holz, aus dem es geschnitzt wurde?
Hat sich darunter jemals jemand geliebt?
Woher kommt die Quelle all meiner Lieder?
Wusste das derjenige, der es schnitt?

Wo wuchs das Holz, an welchen Hügeln?
Hat uns derselbe Regen in der Jugend benetzt?
Wer hat die Äste beschnitten, seine Mutter?
Wessen Hand ließ die Blätter im Herbst fallen... damit ich es wüsste?

Ich träumte dann von einem Bett, ganz aus Spitze...
Von einem frechen Spiel des Feuers...
Zusammengeklappte Vorhänge...
Am Kopfende... Eine Rose in Intarsien...
Unter der wir uns liebkosten...

Ich träumte von einem Sarg, schwarz, mit Silber beschlagen...
November... Dunst...
Und ein Quartett lieber Gesichter...
Ein kleiner Schirm... Mitten im regnerischen Hafen...
Um mich in die Ewigkeit zu entlassen...

Wo wuchs das Holz, gegen welche Winde?
Hat sich darunter jemand nach jemandem gesehnt?
Was hat ihn der Blitz umschifft, die Mutter von Petrus?
Wer hat in die Hände gespuckt und ihn dann zu Fall gebracht?

Meine einzige Liebe... Warum hast du mich geweckt?
Ich war so nah am Antlitz der Zeit...
Ein Baum verbirgt sich in meiner Brust...
Wo wird etwas aus diesem Samen sprießen...
...damit ich es wüsste?