Ночь Короче Дня (noch koroche dnya)
mne ne do sna, palach pridjot na rassvete
i zvuk shagov za dver'ju b'jot, slovno nozh
no v kletku vhodit ne gonec vernoj smerti
a v rjase chjornoj svjataja lozh'!
svjatoj otec prinjos vo t'mu slovo bozh'e
i vechnoj zhizni mne sulil chudesa
ty smertnik, i vernut'sja k bogu ty dolzhen
sheptal svjashhennik i lgal v glaza!
kajsja, syn, zemnaja zhizn' preljudija k drugoj
na stene svoej tjur'my uvidish' lik svjatoj
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
mir illjuzij v njom sgoraet
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
vsjo zhivoe ischezaet, kak i ja
blazhenstvo raja ja ostavlju dlja nishhih
u nishhih duhom dolzhen byt' car' i bog
ja tvar' zemnaja, i na nebe ja lishnij
i k chjortu vechnost'- kakoj v ne prok?
puskaj ja dolzhen ispytat' muki ada
puskaj tolpa na kazn' bezhit so vseh nog
mne kriki nenavisti stanut nagradoj
ja budu v smertnyj chas ne odinok!
luch zari k stene prinik, ja slyshu zvon kljuchej
vot i vsjo, palach moj zdes', so smert'ju na pleche!
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
mir illjuzij v njom sgoraet
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
vsjo zhivoe ischezaet, kak i ja
ischezaet, kak i ja
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
mir illjuzij v njom sgoraet
noch' koroche dnja, den' ub'jot menja
vsjo zhivoe ischezaet, kak i ja
Die Nacht ist kürzer als der Tag
Ich kann nicht schlafen, der Henker kommt bei Tagesanbruch
und das Geräusch von Schritten an der Tür schlägt ein, wie ein Messer.
Doch in die Zelle tritt nicht der Bote des treuen Todes,
sondern in der schwarzen Reihe liegt das heilige Bett!
Der heilige Vater brachte in die Dunkelheit das Wort Gottes
und versprach mir Wunder des ewigen Lebens.
Du Sterblicher, zu Gott musst du zurückkehren,
flüsterte der Priester und log mir ins Gesicht!
Bereue, Sohn, das irdische Leben ist ein Vorwand für das andere.
An der Wand deiner Zelle wirst du das heilige Antlitz sehen.
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Die Welt der Illusionen verbrennt darin.
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Alles Lebendige verschwindet, so wie ich.
Das Glück des Himmels lasse ich für die Armen,
bei den Armen muss der König und Gott sein.
Ich bin ein irdisches Wesen, und im Himmel bin ich überflüssig,
und zur Hölle mit der Ewigkeit – wozu da prok?
Lass mich die Qualen der Hölle erfahren,
lass die Menge zur Strafe mit allen Füßen rennen.
Die Schreie des Hasses werden mir zur Belohnung,
ich werde in der Sterbestunde nicht allein sein!
Der Lichtstrahl dringt zur Wand, ich höre das Glockenläuten,
hier ist er, mein Henker, mit dem Tod auf der Schulter!
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Die Welt der Illusionen verbrennt darin.
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Alles Lebendige verschwindet, so wie ich.
Verschwindet, so wie ich.
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Die Welt der Illusionen verbrennt darin.
Die Nacht ist kürzer als der Tag, der Tag wird mich töten.
Alles Lebendige verschwindet, so wie ich.