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Huldigung an einen Minnesänger

Elomar Figueira Melo

Homenagem a Um Menestrel

Batido pelos desenganos
No final dos anos, volto pra ti ver
De capa e espada, herói capitulado
Faltoso, confesso erros e pecados
Que, a cerviz de ferro, louco os cometi

Na mocidade, o perpassar dos dias
A mim foi leve e sem agravar ninguém
Pautei minha vida em segmentos breves
Na aura perdida da distante infância
Que mais nada deve, além da vida
E a salvação da alma a Deus
E nada a ninguém mais

Perdido andei na noite longa
Com porcos pastei, bem distante do lar
Mil febres me queimaram o peito
Te via em sonho a delirar
Chegavas como o abrir das flores
Silenciosa no jardim
Do oitão daquela casa antiga
Minh'alma, oh amiga
Já não canta mais

São longos dias e bem grande é o tempo
Oh, como lamento o estiolado em vão
Fui perdulário em gastar dissoluto
Horas e minutos que, no eclesiastes
Em derradeiro canto estrofou Salomão

Mas apesar de erros cometidos
Em retidão a vida porfiei
Vendi meus dias em estâncias medonhas
Meu tempo querido, numa terra estranha
Pra desconhecidos de malévola sanha
Que mal davam o pão do suor que lhes dei

Rendido ante as vicissitudes
Na velhice choro a infância tão feliz
Não juntei prata nem ouro
Amar ninguém nunca me quis
Minhas trovas, pequeno tesouro
Legado deixo aos filhos meus
E a mim resta a esperança ainda
Minha noiva, já és bem-vinda
Ó morte, eu vou pra Deus

Huldigung an einen Minnesänger

Geschlagen von den Enttäuschungen
Am Ende der Jahre komme ich zurück, um dich zu sehen
Mit Umhang und Schwert, ein gefallener Held
Fehlerhaft, gestehe ich meine Sünden und Vergehen
Die ich, mit eisernem Nacken, verrückt beging

In der Jugend, das Vergehen der Tage
War für mich leicht und schadete niemandem
Ich gestaltete mein Leben in kurzen Abschnitten
Im verlorenen Glanz der fernen Kindheit
Die nichts mehr schuldet, außer dem Leben
Und der Rettung der Seele zu Gott
Und niemandem sonst

Verloren wanderte ich in der langen Nacht
Mit Schweinen weidete ich, weit entfernt von Zuhause
Tausend Fieber brannten in meiner Brust
Ich sah dich im Traum, delirierend
Du kamst wie das Öffnen der Blumen
Still im Garten
Von der Ecke jenes alten Hauses
Meine Seele, oh Freundin
Singt nicht mehr

Es sind lange Tage und die Zeit ist groß
Oh, wie bedauere ich das vergebliche Verwelken
Ich war verschwenderisch im Aufbrauchen
Stunden und Minuten, die, im Prediger
Im letzten Lied, Salomo besang

Doch trotz der begangenen Fehler
Hielt ich an der Aufrichtigkeit des Lebens fest
Ich verkaufte meine Tage in schrecklichen Stätten
Meine geliebte Zeit, in einem fremden Land
Für Unbekannte mit böser Gier
Die kaum das Brot des Schweißes gaben, den ich ihnen gab

Ergeben den Widrigkeiten
Weine ich im Alter um die so glückliche Kindheit
Ich sammelte kein Silber und kein Gold
Niemand wollte mich lieben
Meine Lieder, kleiner Schatz
Hinterlasse ich meinen Kindern
Und mir bleibt noch die Hoffnung
Meine Braut, du bist herzlich willkommen
Oh Tod, ich komme zu Gott

Escrita por: Elomar