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Morbidische Träume eines verborgenen Phantoms

Epitaph Opera

Morbid Dreams Of A Phantasma Concealed

Beseeching fallen hypocrites
Which berudge the world it´s suppressed pleasures
To free her twisted mind
And let her thoughts fall blind
Cause every night
In her childlike deep slumber
She fears the grotesque visions
Like the poison in her tumbler

Frightened by the moving shadows
A sole left figure in the floor
That had to pass the ancient portraits
With eyes that witnessed dead before
In her funeral dress
With a knife held in anger
She creeps through the chambers
Of a secret old mansion

An open door
Just slightly left ajar
Allowing fear to step inside
And tear away a soul from life

Fine trickles slowly clear their way
Down silk weaved, chalk bleached pillows
Awaiting just to stain the crime
And mix with tears that fall apart

Still not understanding
Which cruel deeds the hatred bears
The mirrored blood of ghosts
Is covering her fixed stare
Wishing to awake again
And forget the returning nightmare
Of the concealed dead phantasm
Which the mirror will reveal

Only one way to put an end
To what she fears the most
A painful act of self-control
A drama not to envy

Watching herself in the lukewarm water
A last gaze into the eyes of her own
Greeting the phantasm with a benevolent smile
Before descending into silence alone
Never again will she wake up in wrath
For as evenfall covered her unpleasent eyes
After eighteen years in torture she died in the bath
A feral beast in a maiden disguise

Morbidische Träume eines verborgenen Phantoms

Anflehen fallender Heuchler
Die der Welt ihre unterdrückten Freuden neiden
Um ihren verdrehten Geist zu befreien
Und ihre Gedanken blind fallen zu lassen
Denn jede Nacht
In ihrem kindlichen tiefen Schlaf
Fürchtet sie die grotesken Visionen
Wie das Gift in ihrem Glas

Erschreckt von den sich bewegenden Schatten
Eine einsame Figur auf dem Boden
Die an den alten Porträts vorbeigehen musste
Mit Augen, die schon Tote sahen
In ihrem Trauerkleid
Mit einem Messer voller Zorn
Schleicht sie durch die Kammern
Eines geheimen alten Herrenhauses

Eine offene Tür
Nur leicht einen Spalt geöffnet
Lässt die Angst eintreten
Und reißt eine Seele aus dem Leben

Feine Rinnsale bahnen sich langsam ihren Weg
Hinunter zu seidengewebten, kreidebleichen Kissen
Warten nur darauf, das Verbrechen zu beflecken
Und sich mit Tränen zu vermischen, die zerfallen

Immer noch nicht verstehend
Welche grausamen Taten der Hass trägt
Das gespiegelte Blut der Geister
Bedeckt ihren festen Blick
Wünscht sich, wieder zu erwachen
Und den zurückkehrenden Albtraum zu vergessen
Des verborgenen toten Phantoms
Das der Spiegel offenbaren wird

Nur ein Weg, um ein Ende zu setzen
Dem, was sie am meisten fürchtet
Ein schmerzhafter Akt der Selbstbeherrschung
Ein Drama, das man nicht beneiden kann

Sich selbst im lauwarmen Wasser betrachtend
Ein letzter Blick in die Augen ihrer eigenen
Begrüßt das Phantom mit einem wohlwollenden Lächeln
Bevor sie allein in die Stille hinabsteigt
Nie wieder wird sie in Zorn erwachen
Denn als die Dämmerung ihre unangenehmen Augen bedeckte
Starb sie nach achtzehn Jahren der Qual in der Badewanne
Ein wildes Tier in einem Jungfrauenkostüm

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