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Gemelo

Eric Fish

Zwilling

Ewig treibt die Frage mich
Darf ich? Will ich? Kann ich oder nicht?
Grinsend zeigt sich mein Dämon
Der mich quält so lange schon

Heute böse, morgen gut
Schwarz und weiß, es steht mir beides gut
Denn ich bin ja nie allein
Ich bin Abel, ich bin Kain

Manchmal steh ich neben mir
Und schrei mich an
Wie es möglich ist
Dass ich zweimal in mir leben kann
Wohnen doch zwei Seelen, ach, in meiner Brust
Und die eine will nicht
Was die andre tuen muss

Ratlos sehen Freunde mich
Ist er's oder ist er's nicht?
Denn ich weine oder lache
Ganz danach, als was ich erwache

Heute traurig, morgen froh
Schwarz und weiß, es ist nun einmal so
Denn ich bin ja allein
Ich bin Abel, ich bin Kain

Manchmal steh ich neben mir
Und schrei mich an
Wie es möglich ist
Dass ich zweimal in mir leben kann
Wohnen doch zwei Seelen, ach, in meiner Brust
Und die eine will nicht
Was die andre tuen muss

So fürchte ich mein Spiegelbild
Weil ich es so anders ist als ich
Hasse mich
Liebe mich
Weil mir schwarz und auch weiß niemals gilt

Denn ich kann mich nicht vereinen
Muss beim Lachen Tränen weinen
Fühle Liebe, fühle Hass
Beides wild und ohne Maß

Heute Hoffnung, morgen tot
Schwarz und weiß, das ist mein täglich Brot
Denn ich bin ja nie allein
Ich bin Abel und auch Kain

Manchmal steh ich neben mir
Und schrei mich an
Wie es möglich ist
Dass ich zweimal in mir leben kann
Wohnen doch zwei Seelen, ach, in meiner Brust
Und die eine will nicht
Was die andre tuen muss

Gemelo

Siempre me persigue la pregunta
¿Puedo? ¿Quiero? ¿Puedo o no?
Mi demonio se muestra sonriendo
Que me atormenta desde hace tanto tiempo

Hoy malvado, mañana bueno
Blanco y negro, ambos me quedan bien
Porque nunca estoy solo
Soy Abel, soy Caín

A veces me veo desde afuera
Y me grito
Cómo es posible
Que pueda vivir dos veces en mí
Viven dos almas, ay, en mi pecho
Y una no quiere
Lo que la otra debe hacer

Mis amigos me ven perplejos
¿Es él o no es él?
Porque lloro o río
Dependiendo de cómo despierte

Hoy triste, mañana feliz
Blanco y negro, así es como es
Porque al final estoy solo
Soy Abel, soy Caín

A veces me veo desde afuera
Y me grito
Cómo es posible
Que pueda vivir dos veces en mí
Viven dos almas, ay, en mi pecho
Y una no quiere
Lo que la otra debe hacer

Así que temo mi reflejo
Porque es tan diferente a mí
Me odio
Me amo
Porque ni el negro ni el blanco me valen nunca

Porque no puedo unirme
Debo llorar mientras río
Siento amor, siento odio
Ambos salvajes y sin medida

Hoy esperanza, mañana muerte
Blanco y negro, ese es mi pan de cada día
Porque nunca estoy solo
Soy Abel y también Caín

A veces me veo desde afuera
Y me grito
Cómo es posible
Que pueda vivir dos veces en mí
Viven dos almas, ay, en mi pecho
Y una no quiere
Lo que la otra debe hacer

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