Jahrtausendalt
Ich sah ein knaben spielen, von eschenholz sein bogen war,
Ich sah ihn eben zielen, als schon sein pfeil entflogen war.
Ein falken hört ich schreien, wild warf er sich ins blau hinauf,
Er konnt' sich nicht befreien, denn mit ihm strieg das grauen auf.
Durch seines fanges wehren der pfeil sich wildzersplittert bog,
Und neben ihm im leeren der jubelschrei des jungen flog.-
Ich hört die schreie beid' und wußte nicht, wer heller klang,
Ob, der aus wildem leid' dem grauen raubgesellen sprang.
Ob der aus wilder wonn' der knabenbrust heraus entschlalt,-
Sie flogen beid' zur sonn' und waren beid' jahrtausendalt
Milenario
Vi a un niño jugar, su arco era de fresno,
Lo vi apuntar justo cuando su flecha ya había volado.
Escuché a un halcón gritar, salvajemente se lanzó hacia el cielo azul,
No pudo liberarse, pues con él subió el terror.
Al resistir su captura, la flecha se rompió salvajemente,
Y junto a él en el vacío, el grito de alegría del joven voló.
Escuché ambos gritos y no supe cuál sonaba más fuerte,
Si el que del dolor salvaje saltó al compañero del terror.
Si el que de la alegría salvaje brotó del pecho del niño,
Ambos volaron hacia el sol y ambos eran milenarios.