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Ich höre, ich höre

Jean Ferrat

J'entends, j'entends

J'en ai tant vu qui s'en allèrent, ils ne demandaient que du feu
Ils se contentaient de si peu, ils avaient si peu de colère
J'entends leurs pas, j'entends leurs voix
Qui disent des choses banales
Comme on en lit'sur le journa, comme on en dit le soir chez soi

Ce qu'on fait de vous hommes femmes, ô pierre tendre tôt usée
Et vos apparences brisées, vous regarder m'arrache l'âme
Les choses vont comme elles vont, de temps en temps la terre tremble
Le malheur au malheur ressemble, il est profond, profond, profond

Vous voudriez au ciel bleu croire, je le connais ce sentiment
J'y crois aussi moi par moments comme l'alouette au miroir
J'y crois parfois je vous l'avoue à n'en pas croire mes oreilles
Ah je suis bien votre pareil, ah je suis bien pareil à vous

À vous comme les grains de sable, comme le sang toujours versé
Comme les doigts toujours blessés, ah je suis bien votre semblable
J'aurais tant voulu vous aider, cous qui semblez autres moi-même
Mais les mots qu'au vent noir je sème, qui sait'si vous les entendez

Tout se perd et rien ne vous touche, ni mes paroles ni mes mains
Et vous passez votre chemin sans savoir que ce que dit ma bouche
Votre enfer est pourtant le mien, nous vivons sous le même règne
Et lorsque vous saignez, je saigne et je meurs dans vos mêmes liens

Quelle heure est-il quel temps fait-il, j'aurais tant aimé cependant
Gagner pour vous pour moi perdant avoir été peut-être utile
C'est un rêve modeste et fou, il aurait mieux valu le taire
Vous me mettrez avec en terre comme une étoile au fond d'un trou

Ich höre, ich höre

Ich habe so viele gesehen, die gingen, sie wollten nur ein Feuer
Sie begnügten sich mit so wenig, sie hatten so wenig Zorn
Ich höre ihre Schritte, ich höre ihre Stimmen
Die banale Dinge sagen
Wie man sie im Zeitung liest, wie man sie abends zu Hause sagt

Was wir aus euch machen, Männer und Frauen, oh weicher Stein, früh abgenutzt
Und eure zerbrochenen Erscheinungen, euch anzuschauen reißt mir die Seele
Die Dinge laufen wie sie laufen, manchmal bebt die Erde
Das Unglück ähnelt dem Unglück, es ist tief, tief, tief

Ihr wollt an den blauen Himmel glauben, ich kenne dieses Gefühl
Ich glaube auch manchmal daran, wie die Lärche im Spiegel
Ich glaube manchmal, ich gestehe euch, meinen Ohren kein Gehör zu schenken
Ah, ich bin euch ganz ähnlich, ah, ich bin euch ganz ähnlich

Wie ihr, wie die Körner Sand, wie das Blut, das stets vergossen wird
Wie die immer verletzten Finger, ah, ich bin euch wirklich ähnlich
Ich hätte euch so gern geholfen, ihr, die ihr anders zu sein scheint als ich
Doch die Worte, die ich in den schwarzen Wind säe, wer weiß, ob ihr sie hört

Alles geht verloren und nichts berührt euch, weder meine Worte noch meine Hände
Und ihr geht euren Weg, ohne zu wissen, dass das, was mein Mund sagt
Euer Hölle ist dennoch meine, wir leben im selben Reich
Und wenn ihr blutet, blute ich und sterbe in euren selben Fesseln

Wie spät ist es, welches Wetter ist es, ich hätte dennoch so gerne
Für euch zu gewinnen, während ich verliere, vielleicht nützlich zu sein
Es ist ein bescheidener und verrückter Traum, es hätte besser gewesen sein sollen, ihn zu verschweigen
Ihr legt mich mit in die Erde, wie einen Stern am Grund eines Lochs

Escrita por: Jean Ferrat / Louis Aragon