Je ne chante pas pour passer le temps
Il se peut que je vous déplaise en peignant la réalité
Mais si j'en prends trop à mon aise, je n'ai pas à m'en excuser
Le monde ouvert à ma fenêtre que je referme ou non l'auvent
S'il continue de m'apparaître, comment puis-je faire autrement?
Je ne chante pas pour passer le temps
Le monde ouvert à ma fenêtre, comme l'eau claire le torrent
Comme au ventre l'enfant à naître et neige la fleur au printemps
Le monde ouvert à ma fenêtre, avec sa dulie, ses horreurs
Avec ses armes et ses reîtres, avec son bruit et sa fureur
Je ne chante pas pour passer le temps
Mon Dieu mon Dieu tout assumer, l'odeur du pain et de la rose
Le poids de ta main qui se pose comme un témoin du mal d'aimer
Le cri qui gonfle la poitrine, de Lorca à Maïakovski
Des poètes qu'on assassine ou qui se tuent pourquoi, pour qui?
Je ne chante pas pour passer le temps
Le monde ouvert à ma fenêtre et que je brise ou non la glace
S'il continue à m'apparaître, que voulez-vous donc que j'y fasse?
Mon cœur, mon cœur, si tu t'arrêtes
Comme un piano qu'on désaccorde
Qu'il me reste une seule corde et qu'à la fin mon chant répète
Je ne chante pas pour passer le temps
Ich singe nicht, um die Zeit totzuschlagen
Es mag sein, dass ich Ihnen missfalle, wenn ich die Realität male
Doch wenn ich es mir zu bequem mache, muss ich mich nicht entschuldigen
Die Welt, die sich an meinem Fenster zeigt, ob ich das Dach nun schließe oder nicht
Wenn sie mir weiterhin erscheint, was kann ich da anders machen?
Ich singe nicht, um die Zeit totzuschlagen
Die Welt, die sich an meinem Fenster zeigt, wie das klare Wasser im Strom
Wie das Kind im Bauch, das geboren werden will und die Blume, die im Frühling blüht
Die Welt, die sich an meinem Fenster zeigt, mit ihrer Süße, ihren Schrecken
Mit ihren Waffen und ihren Reitern, mit ihrem Lärm und ihrer Wut
Ich singe nicht, um die Zeit totzuschlagen
Mein Gott, mein Gott, alles ertragen, der Geruch von Brot und Rose
Das Gewicht deiner Hand, die sich legt wie ein Zeuge des Schmerzes der Liebe
Der Schrei, der die Brust füllt, von Lorca bis Majakowski
Von Dichtern, die man ermordet oder die sich umbringen, warum, für wen?
Ich singe nicht, um die Zeit totzuschlagen
Die Welt, die sich an meinem Fenster zeigt, und ob ich das Eis breche oder nicht
Wenn sie mir weiterhin erscheint, was soll ich da also tun?
Mein Herz, mein Herz, wenn du stillstehst
Wie ein Klavier, das verstimmt wird
Wenn mir nur eine Saite bleibt und am Ende mein Lied sich wiederholt
Ich singe nicht, um die Zeit totzuschlagen