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Pablo mein Freund

Jean Ferrat

Pablo mon ami

Pablo mon ami, qu'avons-nous permis?
L'ombre devant nous s'allonge, s'allonge
Qu'avons-nous permis, Pablo mon ami?
Pablo mon ami, nos songes, nos songes

Nous sommes les gens de la nuit qui portons le soleil en route
Il nous brûle au profond de l'être
Nous avons marché dans le noir à ne plus sentir nos genoux
Sans atteindre le monde à naître

Pablo mon ami, qu'avons-nous permis?
L'ombre devant nous s'allonge, s'allonge
Qu'avons-nous permis, Pablo mon ami?
Pablo mon ami, nos songes, nos songes

Je connais ce souffrir de tout, qui donne bouche de tourment
Amère comme aubépine
A tous les mots, à tous les cris, à tous les pas, les errements
Où l'âme un moment se devine

Pablo mon ami, qu'avons-nous permis?
L'ombre devant nous s'allonge, s'allonge
Qu'avons-nous permis, Pablo mon ami?
Pablo mon ami, nos songes, nos songes

Pablo mon ami, tu disais, avec ce langage angoissant
Où se font paroles étranges
N'est large espace que douleur et n'est univers que de sang
Si loin que j'aille, rien n'y change

Pablo mon ami, qu'avons-nous permis?
L'ombre devant nous s'allonge, s'allonge
Qu'avons-nous permis, Pablo mon ami?
Pablo mon ami, nos songes, nos songes

Pablo mon ami, le temps passe et déjà s'effacent nos voix
On n'entend plus même un cœur battre
Tout n'était-il que ce qu'il fut, tout n'était-il que ce qu'on voit
Tout n'était-il que ce théâtre

Pablo mon ami, qu'avons-nous permis?
L'ombre devant nous s'allonge, s'allonge
Qu'avons-nous permis, Pablo mon ami?
Pablo mon ami, nos songes, nos songes

Pablo mein Freund

Pablo mein Freund, was haben wir erlaubt?
Der Schatten vor uns dehnt sich, dehnt sich
Was haben wir erlaubt, Pablo mein Freund?
Pablo mein Freund, unsere Träume, unsere Träume

Wir sind die Menschen der Nacht, die die Sonne auf dem Weg tragen
Sie brennt tief in unserem Wesen
Wir sind im Dunkeln gegangen, bis wir unsere Knie nicht mehr spüren
Ohne die Welt zu erreichen, die geboren werden soll

Pablo mein Freund, was haben wir erlaubt?
Der Schatten vor uns dehnt sich, dehnt sich
Was haben wir erlaubt, Pablo mein Freund?
Pablo mein Freund, unsere Träume, unsere Träume

Ich kenne dieses Leiden von allem, das den Mund des Leidens gibt
Bitter wie der Weißdorn
Auf alle Worte, auf alle Schreie, auf alle Schritte, die Irrwege
Wo die Seele einen Moment erahnt wird

Pablo mein Freund, was haben wir erlaubt?
Der Schatten vor uns dehnt sich, dehnt sich
Was haben wir erlaubt, Pablo mein Freund?
Pablo mein Freund, unsere Träume, unsere Träume

Pablo mein Freund, du sagtest, mit dieser angsterfüllten Sprache
Wo seltsame Worte entstehen
Es gibt keinen weiten Raum als Schmerz und kein Universum als Blut
So weit ich gehe, ändert sich nichts

Pablo mein Freund, was haben wir erlaubt?
Der Schatten vor uns dehnt sich, dehnt sich
Was haben wir erlaubt, Pablo mein Freund?
Pablo mein Freund, unsere Träume, unsere Träume

Pablo mein Freund, die Zeit vergeht und schon verschwinden unsere Stimmen
Man hört nicht einmal mehr ein Herz schlagen
War alles nur das, was es war, war alles nur das, was man sieht
War alles nur dieses Theater

Pablo mein Freund, was haben wir erlaubt?
Der Schatten vor uns dehnt sich, dehnt sich
Was haben wir erlaubt, Pablo mein Freund?
Pablo mein Freund, unsere Träume, unsere Träume