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Entmutigung

Forgotten Tomb

Disheartenment

Lying in a dark corner
The black candle light is dying out
Trying to refuse this suffering
As coldness burns my pale naked flesh

I faced my fears a thousand times
Endless doubts, life of paranoia
I try to find a way out
From this state of suicidal urge

I watch with empty eyes the blade
As tears begin to fall down my face
Another night alone with myself
At one with melancholy and depression

I bleed because the dark is near
I cry as I realize you can' t be here
I need to caress your skin in the night
But now my only friend remains this knife

Why must I live with these fears?
I know my only tragedy is my mind
Sometimes I think I'm wasting all the joys
And with this bitter thought I fear to die

I feel so jaded now, so far away
I can't face next morning with this pain
Another cut lacerates my flesh
Sometimes I think it will be the last

I'm only trying to objectivate this hate
I prove towards myself and life itself
I only need to watch these fifty wounds
I opened upon my body in the night

I only need to stop these sick death thoughts
And cry for joy when you'll be here again
I'll watch you sleeping naked at my side
I'll kiss you and this blood will stop to flow

Everyone can kill himself one day
Life brings pain and suffering on our way
Cut your wrists, it's simpler than it seems
But in death you'll know
Disheartenment wins

Entmutigung

In einer dunklen Ecke liegend
Verblasst das Licht der schwarzen Kerze
Versuche, dieses Leiden abzulehnen
Während die Kälte meine blasse, nackte Haut verbrennt

Ich habe mich meinen Ängsten tausendmal gestellt
Endlose Zweifel, ein Leben voller Paranoia
Ich versuche, einen Ausweg zu finden
Aus diesem Zustand des suizidalen Drangs

Ich beobachte mit leeren Augen die Klinge
Während die Tränen mein Gesicht hinunterlaufen
Eine weitere Nacht allein mit mir selbst
Eins mit Melancholie und Depression

Ich blute, weil die Dunkelheit nah ist
Ich weine, wenn ich erkenne, dass du nicht hier sein kannst
Ich möchte deine Haut in der Nacht streicheln
Doch jetzt bleibt mir nur dieses Messer als Freund

Warum muss ich mit diesen Ängsten leben?
Ich weiß, meine einzige Tragödie ist mein Verstand
Manchmal denke ich, ich verschwende all die Freuden
Und mit diesem bitteren Gedanken fürchte ich den Tod

Ich fühle mich so abgestumpft, so weit weg
Ich kann den nächsten Morgen mit diesem Schmerz nicht ertragen
Ein weiterer Schnitt zerreißt mein Fleisch
Manchmal denke ich, es wird der letzte sein

Ich versuche nur, diesen Hass zu objektivieren
Ich bewege mich gegen mich selbst und das Leben
Ich muss nur diese fünfzig Wunden betrachten
Die ich mir in der Nacht auf meinem Körper zugefügt habe

Ich muss nur diese kranken Todesgedanken stoppen
Und vor Freude weinen, wenn du wieder hier bist
Ich werde dich nackt an meiner Seite schlafen sehen
Ich werde dich küssen und dieses Blut wird aufhören zu fließen

Jeder kann sich eines Tages umbringen
Das Leben bringt Schmerz und Leiden auf unseren Weg
Schneide dir die Handgelenke auf, es ist einfacher als es scheint
Doch im Tod wirst du wissen
Entmutigung gewinnt

Escrita por: Ferdinando Marchisio