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Lied Der Zwölf Monate

Francesco Guccini

Canzone Dei Dodici Mesi

Viene Gennaio silenzioso e lieve, un fiume addormentato
fra le cui rive giace come neve il mio corpo malato, il mio corpo malato...
Sono distese lungo la pianura bianche file di campi,
son come amanti dopo l'avventura neri alberi stanchi, neri alberi stanchi...

Viene Febbraio, e il mondo è a capo chino, ma nei convitti e in piazza
lascia i dolori e vesti da Arlecchino, il carnevale impazza, il carnevale impazza...
L'inverno è lungo ancora, ma nel cuore appare la speranza
nei primi giorni di malato sole la primavera danza, la primavera danza..

Cantando Marzo porta le sue piogge, la nebbia squarcia il velo,
porta la neve sciolta nelle rogge il riso del disgelo, il riso del disgelo...
Riempi il bicchiere, e con l'inverno butta la penitenza vana,
l'ala del tempo batte troppo in fretta, la guardi, è già lontana, la guardi, è già lontana...

O giorni, o mesi che andate sempre via, sempre simile a voi è questa vita mia.
Diverso tutti gli anni, ma tutti gli anni uguale,
la mano di tarocchi che non sai mai giocare, che non sai mai giocare.

Con giorni lunghi al sonno dedicati il dolce Aprile viene,
quali segreti scoprì in te il poeta che ti chiamò crudele, che ti chiamò crudele...
Ma nei tuoi giorni è bello addormentarsi dopo fatto l'amore,
come la terra dorme nella notte dopo un giorno di sole, dopo un giorno di sole...

Ben venga Maggio e il gonfalone amico, ben venga primavera,
il nuovo amore getti via l'antico nell' ombra della sera, nell' ombra della sera...
Ben venga Maggio, ben venga la rosa che è dei poeti il fiore,
mentre la canto con la mia chitarra brindo a Cenne e a Folgore, brindo a Cenne e a Folgore...

Giugno, che sei maturità dell'anno, di te ringrazio Dio:
in un tuo giorno, sotto al sole caldo, ci sono nato io, ci sono nato io...
E con le messi che hai fra le tue mani ci porti il tuo tesoro,
con le tue spighe doni all' uomo il pane, alle femmine l' oro, alle femmine l' oro...

O giorni, o mesi che andate sempre via, sempre simile a voi è questa vita mia.
Diverso tutti gli anni, ma tutti gli anni uguale,
la mano di tarocchi che non sai mai giocare, che non sai mai giocare...

Con giorni lunghi di colori chiari ecco Luglio, il leone,
riposa, bevi e il mondo attorno appare come in una visione, come in una visione...
Non si lavora Agosto, nelle stanche tue lunghe oziose ore
mai come adesso è bello inebriarsi di vino e di calore, di vino e di calore...

Settembre è il mese del ripensamento sugli anni e sull' età,
dopo l' estate porta il dono usato della perplessità, della perplessità...
Ti siedi e pensi e ricominci il gioco della tua identità,
come scintille brucian nel tuo fuoco le possibilità, le possibilità...

Non so se tutti hanno capito Ottobre la tua grande bellezza:
nei tini grassi come pance piene prepari mosto e ebbrezza, prepari mosto e ebbrezza...
Lungo i miei monti, come uccelli tristi fuggono nubi pazze,
lungo i miei monti colorati in rame fumano nubi basse, fumano nubi basse...

O giorni, o mesi che andate sempre via, sempre simile a voi è questa vita mia.
Diverso tutti gli anni, e tutti gli anni uguale,
la mano di tarocchi che non sai mai giocare, che non sai mai giocare...

Cala Novembre e le inquietanti nebbie gravi coprono gli orti,
lungo i giardini consacrati al pianto si festeggiano i morti, si festeggiano i morti...
Cade la pioggia ed il tuo viso bagna di gocce di rugiada
te pure, un giorno, cambierà la sorte in fango della strada, in fango della strada...

E mi addormento come in un letargo, Dicembre, alle tue porte,
lungo i tuoi giorni con la mente spargo tristi semi di morte, tristi semi di morte...
Uomini e cose lasciano per terra esili ombre pigre,
ma nei tuoi giorni dai profeti detti nasce Cristo la tigre, nasce Cristo la tigre...

O giorni, o mesi che andate sempre via, sempre simile a voi è questa vita mia.
Diverso tutti gli anni, ma tutti gli anni uguale,
la mano di tarocchi che non sai mai giocare, che non sai mai giocare
che non sai mai giocare, che non sai mai giocare
che non sai mai giocare, che non sai mai giocare...

Lied Der Zwölf Monate

Es kommt Januar, still und sanft, ein schlafender Fluss
an dessen Ufern liegt wie Schnee mein kranker Körper, mein kranker Körper...
Lange Reihen weißer Felder breiten sich über die Ebene,
sind wie Liebende nach dem Abenteuer, müde schwarze Bäume, müde schwarze Bäume...

Es kommt Februar, und die Welt ist mit gesenktem Kopf, doch in den Heimen und auf dem Platz
lässt er die Schmerzen und kleidet sich als Harlekin, der Karneval tobt, der Karneval tobt...
Der Winter dauert noch an, doch im Herzen erscheint die Hoffnung
in den ersten Tagen der kranken Sonne tanzt der Frühling, der Frühling tanzt...

Singt März, bringt seinen Regen, der Nebel zerreißt den Schleier,
bringt den geschmolzenen Schnee in die Gräben, das Lachen des Tauwetters, das Lachen des Tauwetters...
Fülle das Glas und wirf die vergebliche Buße mit dem Winter fort,
das Flügel des Zeit vergeht zu schnell, schau, es ist schon weit weg, schau, es ist schon weit weg...

O Tage, o Monate, die ihr immer weiterzieht, immer ähnlich wie ihr ist mein Leben.
Jedes Jahr anders, doch jedes Jahr gleich,
die Hand der Tarotkarten, die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt.

Mit langen Tagen, die dem Schlaf gewidmet sind, kommt der süße April,
welche Geheimnisse entdeckte der Dichter in dir, der dich grausam nannte, der dich grausam nannte...
Doch an deinen Tagen ist es schön, nach dem Liebesakt einzuschlafen,
wie die Erde in der Nacht schläft nach einem Tag voller Sonne, nach einem Tag voller Sonne...

Willkommen Mai und das freundliche Banner, willkommen Frühling,
eine neue Liebe wirft die alte in den Schatten des Abends, in den Schatten des Abends...
Willkommen Mai, willkommen die Rose, die die Blume der Dichter ist,
während ich sie mit meiner Gitarre singe, stoße ich an auf Cenne und Folgore, stoße ich an auf Cenne und Folgore...

Juni, du bist die Reife des Jahres, dir danke ich Gott:
An einem deiner Tage, unter der warmen Sonne, bin ich geboren, bin ich geboren...
Und mit den Ernten, die du in deinen Händen hast, bringst du uns deinen Schatz,
mit deinen Ähren schenkst du dem Menschen das Brot, den Frauen das Gold, den Frauen das Gold...

O Tage, o Monate, die ihr immer weiterzieht, immer ähnlich wie ihr ist mein Leben.
Jedes Jahr anders, doch jedes Jahr gleich,
die Hand der Tarotkarten, die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt...

Mit langen Tagen in hellen Farben kommt Juli, der Löwe,
ruhe, trink und die Welt um dich herum erscheint wie in einer Vision, wie in einer Vision...
Im August wird nicht gearbeitet, in deinen müden, langen, faulen Stunden
war es nie so schön, sich mit Wein und Wärme zu berauschen, mit Wein und Wärme...

September ist der Monat des Nachdenkens über die Jahre und das Alter,
nach dem Sommer bringt er das gebrauchte Geschenk der Verwirrung, der Verwirrung...
Du setzt dich und denkst nach und beginnst das Spiel deiner Identität,
wie Funken brennen in deinem Feuer die Möglichkeiten, die Möglichkeiten...

Ich weiß nicht, ob alle Oktober verstanden haben, deine große Schönheit:
In den fetten Fässern, wie volle Bäuche, bereitest du Most und Rausch, bereitest du Most und Rausch...
Entlang meiner Berge fliehen traurige Vögel vor verrückten Wolken,
entlang meiner bunten Berge rauchen tiefe Wolken, rauchen tiefe Wolken...

O Tage, o Monate, die ihr immer weiterzieht, immer ähnlich wie ihr ist mein Leben.
Jedes Jahr anders, doch jedes Jahr gleich,
die Hand der Tarotkarten, die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt...

November senkt sich und die beunruhigenden schweren Nebel bedecken die Gärten,
entlang der Gärten, die dem Weinen geweiht sind, werden die Toten gefeiert, werden die Toten gefeiert...
Der Regen fällt und dein Gesicht wird von Tropfen des Morgentaus benetzt,
auch du, eines Tages, wird das Schicksal auf der Straße in Schlamm ändern, in Schlamm ändern...

Und ich schlafe ein wie in einen Winterschlaf, Dezember, an deinen Türen,
entlang deiner Tage streue ich traurige Samen des Todes, traurige Samen des Todes...
Menschen und Dinge hinterlassen auf dem Boden schüchterne, faule Schatten,
aber an deinen Tagen, von den Propheten gesagt, wird Christus der Tiger geboren, wird Christus der Tiger geboren...

O Tage, o Monate, die ihr immer weiterzieht, immer ähnlich wie ihr ist mein Leben.
Jedes Jahr anders, doch jedes Jahr gleich,
die Hand der Tarotkarten, die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt,
die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt,
die du nie zu spielen weißt, die du nie zu spielen weißt...

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