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Lied für Piero

Francesco Guccini

Canzone Per Piero

Mio vecchio amico di giorni e pensieri da quanto tempo che ci conosciamo,
venticinque anni son tanti e diciamo un po' retorici che sembra ieri.
Invece io so che è diverso e tu sai quello che il tempo ci ha preso e ci ha dato:
io appena giovane sono invecchiato, tu forse giovane non sei stato mai.

Ma d' illusioni non ne abbiamo avute, o forse si, ma nemmeno ricordo,
tutte parole che si son perdute con la realtà incontrata ogni giorno.

Chi glielo dice a chi è giovane adesso di quante volte si possa sbagliare,
fino al disgusto di ricominciare perchè ogni volta è poi sempre lo stesso.
Eppure il mondo continua e va avanti con noi o senza e ogni cosa si crea
su ciò che muore e ogni nuova idea su vecchie idee e ogni gioia su pianti.

Ma più che triste ora è buffo pensare a tutti i giorni che abbiamo sprecati,
a tutti gli attimi lasciati andare e ai miti belli delle nostre estati.

Dopo l'inverno e l' angoscia in città quei lunghi mesi sdraiati davanti,
liberazione del fiume e dei monti e linfa aspra della nostra età.
Quei giorni spesi a parlare di niente sdraiati al sole inseguendo la vita,
come l' avessimo sempre capita, come qualcosa capito per sempre.

Il mio Leopardi, le tue teologie: "Esiste Dio ?" Le risate più pazze,
le sbornie assurde, le mie fantasie, le mie avventure in città con ragazze.

Poi quell' amore alla fine reale tra le canzoni di moda e le danze:
"E' in gamba sai, legge Edgar Lee Masters. Mi ha detto no, non dovrei mai pensare."
Le sigarette con rabbia fumate, i blue jeans vecchi e le poche lire,
sembrava che non dovesse finire, ma ad ogni autunno finiva l' estate.

Poi tutto è andato e diciamo siam vecchi, ma cosa siamo e che senso ha mai questo
nostro cammino di sogni fra specchi, tu che lavori quand' io vado a letto.

Io dico sempre non voglio capire, ma è come un vizio sottile e più penso
più mi ritrovo questo vuoto immenso e per rimedio soltanto il dormire.
E poi ogni giorno mi torno a svegliare e resto incredulo, non vorrei alzarmi,
ma vivo ancora e son lì ad aspettarmi le mie domande, il mio niente, il mio male...

Lied für Piero

Mein alter Freund von Tagen und Gedanken, wie lange wir uns schon kennen,
fünfundzwanzig Jahre sind viel, und sagen wir mal, ein bisschen pathetisch, es scheint wie gestern.
Doch ich weiß, dass es anders ist, und du weißt, was die Zeit uns genommen und gegeben hat:
ich bin gerade jung und bin älter geworden, du warst vielleicht nie wirklich jung.

Aber Illusionen hatten wir nicht, oder vielleicht doch, aber ich erinnere mich nicht,
all die Worte, die sich verloren haben mit der Realität, die wir jeden Tag getroffen haben.

Wer sagt es den Jungen von heute, wie oft man sich irren kann,
bis zur Ekelhaftigkeit des Neuanfangs, denn jedes Mal ist es dann immer dasselbe.
Und doch geht die Welt weiter, mit uns oder ohne, und alles entsteht
aus dem, was stirbt, und jede neue Idee aus alten Ideen und jede Freude aus Weinen.

Aber mehr als traurig ist es jetzt komisch, an all die Tage zu denken, die wir verschwendet haben,
an all die Augenblicke, die wir haben loslassen und an die schönen Mythen unserer Sommer.

Nach dem Winter und der Angst in der Stadt, die langen Monate, die wir faul vor uns hinlagen,
die Befreiung des Flusses und der Berge und der bittere Saft unseres Alters.
Diese Tage, die wir mit Nichts reden verbrachten, faul in der Sonne, das Leben verfolgend,
als hätten wir es immer verstanden, als wäre es etwas, das für immer verstanden wurde.

Mein Leopardi, deine Theologien: "Gibt es Gott?" Die verrücktesten Lacher,
die absurden Besäufnisse, meine Fantasien, meine Abenteuer in der Stadt mit Mädchen.

Dann diese Liebe, am Ende real, zwischen den angesagten Liedern und Tänzen:
"Er ist clever, weißt du, liest Edgar Lee Masters. Er hat mir gesagt, ich sollte nie denken."
Die Zigaretten, wütend geraucht, die alten Blue Jeans und die wenigen Lira,
es schien, als dürfte es nie enden, aber mit jedem Herbst endete der Sommer.

Dann ist alles vergangen und wir sagen, wir sind alt, aber was sind wir und was hat dieser
unser Weg der Träume zwischen Spiegeln für einen Sinn, du, der arbeitest, während ich ins Bett gehe.

Ich sage immer, ich will nicht verstehen, aber es ist wie eine subtile Sucht, und je mehr ich denke,
desto mehr finde ich diese riesige Leere, und als Heilmittel bleibt nur das Schlafen.
Und dann wache ich jeden Tag wieder auf und bleibe ungläubig, ich möchte nicht aufstehen,
aber ich lebe noch und bin da, um auf mich zu warten, meine Fragen, mein Nichts, mein Leid...

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