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Die Freunde

Francesco Guccini

Gli Amici

I miei amici veri, purtroppo o per fortuna,
non sono vagabondi o abbaialuna,
per fortuna o purtroppo ci tengono alla faccia:
quasi nessuno batte o fa il magnaccia.

Non son razza padrona, non sono gente arcigna,
siamo volgari come la gramigna.
Non so se è pregio o colpa esser fatti così:
c'è gente che è di casa in serie B.

Contandoli uno a uno non son certo parecchi,
son come i denti in bocca a certi vecchi,
ma proprio perchè pochi son buoni fino in fondo
e sempre pronti a masticare il mondo.

Non siam razza d' artista, nè maschere da gogna
e chi fa il giornalista si vergogna,
non che il fatto c' importi: chi non ha in qualche posto
un peccato o un cadavere nascosto?

Non cerchiamo la gloria, ma la nostra ambizione
è invecchiar bene, anzi, direi... benone!
Per quello che ci basta non c'è da andar lontano
e abbiamo fisso in testa un nostro piano:

se e quando moriremo, ma la cosa è insicura,
avremo un paradiso su misura,
in tutto somigliante al solito locale,
ma il bere non si paga e non fa male.

E ci andremo di forza, senza pagare il fìo
di coniugare troppo spesso in Dio:
non voglio mescolarmi in guai o problemi altrui,
ma questo mondo ce l' ha schiaffato Lui.

E quindi ci sopporti, ci lasci ai nostri giochi,
cosa che a questo mondo han fatto in pochi,
voglio veder chi sceglie, con tanti pretendenti,
tra santi tristi e noi più divertenti,
veder chi è assunto in cielo, pur con mille ragioni,
fra noi e la massa dei rompicoglioni....

Die Freunde

Meine wahren Freunde, leider oder zum Glück,
Sind keine Vagabunden oder Mondhunde,
Zum Glück oder leider achten sie auf ihr Gesicht:
Fast niemand schlägt zu oder macht den Aufreißer.

Wir sind kein Herrenvolk, wir sind keine grimmigen Leute,
Wir sind vulgär wie das Unkraut.
Ich weiß nicht, ob es ein Vorzug oder ein Fehler ist, so zu sein:
Es gibt Leute, die sich in der zweiten Liga zu Hause fühlen.

Wenn ich sie eins nach dem anderen zähle, sind es nicht viele,
Sie sind wie die Zähne in den Mündern mancher Alten,
Aber gerade weil sie wenige sind, sind sie von Herzen gut
Und immer bereit, die Welt zu kauen.

Wir sind kein Künstlergeschlecht, keine Gesichter der Schande
Und wer Journalist ist, schämt sich,
Nicht dass uns das interessiert: Wer hat nicht irgendwo
Eine Sünde oder eine versteckte Leiche?

Wir suchen nicht den Ruhm, aber unser Ehrgeiz
Ist es, gut zu altern, besser gesagt... sehr gut!
Für das, was uns genügt, muss man nicht weit gehen
Und wir haben fest im Kopf einen eigenen Plan:

Wenn und wann wir sterben, aber das ist unsicher,
Werden wir ein Paradies nach Maß haben,
Ähnlich wie der übliche Ort,
Aber das Trinken kostet nichts und tut nicht weh.

Und wir werden mit Nachdruck hingehen, ohne den Preis zu zahlen
Für das zu oft in Gott konjugieren:
Ich will mich nicht in die Probleme anderer mischen,
Aber diese Welt hat uns ihm aufgezwungen.

Und deshalb ertrage uns, lass uns mit unseren Spielen,
Was in dieser Welt nur wenige getan haben,
Ich will sehen, wer wählt, mit so vielen Anwärtern,
Zwischen traurigen Heiligen und uns, die mehr Spaß machen,
Sehen, wer in den Himmel aufgenommen wird, trotz tausend Gründen,
Zwischen uns und der Masse der Nervensägen....

Escrita por: Francesco Guccini