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Nichts hat sich geändert

Georges Moustaki

Rien n'a changé

Rien n'a changé et pourtant tout est différent
Rien n'est pareil et pourtant tout est comme avant
Où es-tu si loin mon amour
Pourquoi es-tu si loin

Au café de nos rencontres je m'assieds à la terrasse
J'y vois les mêmes amis les mêmes gens
Poliment je les écoute je souris à leurs grimaces
Mais c'est toi que je vois c'est toi que j'entends

Rien n'a changé et pourtant tout est différent
Rien n'est pareil et pourtant tout est comme avant
Où es-tu si loin mon amour
Pourquoi es-tu si loin

Je m'arrête à la vitrine de la librairie d'en face
Puis je repars les mains vides nez au vent
Et je continue de vivre parmi les ombres qui passent
Et ramènent mes souvenirs au présent

Rien n'a changé et pourtant tout est différent
Rien n'est pareil et pourtant tout est comme avant
Où es-tu si loin mon amour
Pourquoi es-tu si loin

J'ai fait rentrer quelques bûches j'ai changé le lit de place
Et j'ai fait repeindre les murs tout en blanc
Mais les nuits semblent bien longues la solitude me glace
Et le lit est devenu beaucoup trop grand

Rien n'a changé et pourtant tout est différent
Rien n'est pareil et pourtant tout est comme avant

Nichts hat sich geändert

Nichts hat sich geändert und doch ist alles anders
Nichts ist gleich und doch ist alles wie zuvor
Wo bist du so weit weg, meine Liebe
Warum bist du so weit weg

Im Café unserer Begegnungen setze ich mich auf die Terrasse
Ich sehe die gleichen Freunde, die gleichen Leute
Höflich höre ich ihnen zu, lächle über ihre Grimassen
Doch es ist dich, die ich sehe, es ist dich, die ich höre

Nichts hat sich geändert und doch ist alles anders
Nichts ist gleich und doch ist alles wie zuvor
Wo bist du so weit weg, meine Liebe
Warum bist du so weit weg

Ich halte an der Schaufensterfront der Buchhandlung gegenüber
Dann gehe ich weiter, die Hände leer, die Nase im Wind
Und ich lebe weiter unter den Schatten, die vorbeiziehen
Und bringen meine Erinnerungen in die Gegenwart zurück

Nichts hat sich geändert und doch ist alles anders
Nichts ist gleich und doch ist alles wie zuvor
Wo bist du so weit weg, meine Liebe
Warum bist du so weit weg

Ich habe ein paar Scheite Holz hereingebracht, das Bett umgestellt
Und ich habe die Wände ganz in Weiß streichen lassen
Doch die Nächte scheinen sehr lang, die Einsamkeit friert mich ein
Und das Bett ist viel zu groß geworden

Nichts hat sich geändert und doch ist alles anders
Nichts ist gleich und doch ist alles wie zuvor

Escrita por: Georges Moustaki