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Armut durch Armut

Gonzaguinha

Pobreza Por Pobreza

Meu sertão vai se acabando
Nessa vida que o devora
Pelas trilhas só se vê
Gente boa indo embora

Mas a estrada não terá
O meu pé pra castigar
Meu agreste vai se secando
E com ele eu vou secar

Pra que me largar no mundo
Se nem sei se vou chegar
A virar em cruz de estrada
Prefiro ser cruz por cá

Ao menos o chão que é meu
Meu corpo vai adubar
Se, doente, sem remédio
Remediado está

Nascido e criado aqui
Sei de espinho onde dá
Pobreza por pobreza
Sou pobre em qualquer lugar

A fome é a mesmo fome
Que vem me desesperar
E a mão é sempre a mesma
Que vive a me explorar

Armut durch Armut

Mein Land wird immer leerer
In diesem Leben, das es frisst
Auf den Wegen sieht man nur
Gute Menschen, die gehen müssen

Doch die Straße wird nicht haben
Meinen Fuß, um zu strafen
Meine raue Gegend trocknet aus
Und mit ihr werde ich vertrocknen

Warum mich in die Welt werfen
Wenn ich nicht weiß, ob ich ankomme
Um ein Wegkreuz zu werden
Ziehe ich es vor, hier ein Kreuz zu sein

Zumindest der Boden, der mir gehört
Wird meinen Körper düngen
Wenn ich krank bin, ohne Medizin
Ist es doch irgendwie geheilt

Hier geboren und aufgewachsen
Weiß ich, wo die Dornen sind
Armut durch Armut
Ich bin arm, wo auch immer ich bin

Der Hunger ist der gleiche Hunger
Der mich verzweifeln lässt
Und die Hand ist immer die gleiche
Die mich ausbeutet